Botschafterin im Einsatz: Ausbildungsbörse in Gotha

10.09.2022, Erfurter Botschafterin auf der Ausbildungsbörse in Gotha, Erfurt

Botschafterin im Einsatz: Ausbildungsbörse in Gotha

Am 10.09.2022 fand am Staatlichen Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“ die Ausbildungsbörse 2022 für den Landkreis Gotha statt. Zwischen 9 Uhr und 14 Uhr konnten sich Interessierte und Ratsuchende über verschiedene Handwerksberufe informieren und über die Themen Ausbildung im Handwerk und Praktika beraten lassen. Mit dabei war die Botschafterin des Handwerks Weronika Watrakiewicz.

Botschafterin gibt spannende Einblicke in ihre Ausbildung bei der Handwerkskammer Erfurt

Als angehende Kauffrau für Büromanagement informierte die Botschafterin des Handwerks Weronika interessierte junge Menschen über ihr Berufsbild und ihren Ausbildungsalltag in der Handwerkskammer Erfurt. Die vielfältigen Aufgaben der einzelnen Abteilungen und insbesondere der Kontakt zu den verschiedenen Kund*innen der Handwerkskammer bereiten ihr dabei am meisten Freude.

Botschaft an alle Unentschlossenen

„Sei mutig und probiere dich aus. Das Handwerk hält viele verschiedene Ausbildungsberufe mit Zukunft bereit“, gibt sie ihren Gesprächspartnern zu verstehen. Von Sprachschwierigkeiten solle man sich nicht abhalten lassen. Durch die tägliche Arbeit lerne man immer mehr dazu.

Wir bedanken uns bei unserer Botschafterin Weronika Watrakiewicz und der Handwerkskammer Erfurt für diesen Einsatz – und freuen uns, über weitere Einsätze berichten zu können. Denn die Botschafter*innen des Handwerks werden auch künftig im Handwerkskammerbezirk Erfurt unterwegs sein. Wer die Botschafter*innen des Handwerks selbst zu einer Veranstaltung einladen möchte, kann sich bei Magdalena Szypa, der regionalen Koordinierung der Initiative, melden: mszypa@hwk-erfurt.de

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HWK-Erfurt Ansprechperson: Magdalena Szypa

Magdalena Szypa

Regionale Koordinierung der Initiative

Grundsatzaufgaben Bildung

mszypa@hwk-erfurt.de

Tel.: +49 361 67 07 5111

HWK-Erfurt Ansprechperson: Ina Bechmann

Ina Bechmann

Regionale Koordinierung der Initiative

Projekt FIF

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Aileen Reichenbach

Regionale Koordinierung der Initiative

Projekt Willkommenslotsen

areichenbach@hwk-erfurt.de

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25.08.2022, Handwerker*innen mit internationaler Herkunft engagieren sich ehrenamtlich, Erfurt

Gelungener Start der Botschafter*innen des Handwerks aus Erfurt

Die Botschafter*innen mit den Koordinierungskräften aus der Handwerkskammer Erfurt, Südthüringen und der zentralen Koordinierung.

Am 25.08.2022 fand der Auftaktworkshop für die Botschafter*innen des Handwerks an der Handwerkskammer in Erfurt statt. Um künftig Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für eine berufliche Perspektive im Handwerk begeistern zu können, wurden alle Teilnehmenden auf ihre neuen Rollen und Aufgaben vorbereitet.

Fünf Ehrenamtliche zu Botschafter*innen des Handwerks ernannt

Fünf motivierte Ehrenamtliche fanden sich mit einem gemeinsamen Ziel in der Handwerkskammer Erfurt ein. Nach dem offiziellen Startschuss durch Herrn Klaus Lasner ging es zunächst darum, eine produktive und wertschätzende Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Mit einer Teambuildingmaßnahme konnte dabei das Eis gebrochen werden und alle Teilnehmenden traten in einen regen Austausch miteinander und lernten sich gegenseitig kennen.

In einer ersten sich anschließenden Arbeitsphase erarbeiteten sich die Ehrenamtlichen und die regionalen Koordinierungskräfte jeweils im Tandem ihre Rollen als Botschafter*innen und überlegten, wie man sie mithilfe der eigenen bisherigen Erfahrungen mit Leben füllen kann. Im Rahmen von Kurzpräsentationen stellten sich die Botschafter*innen gegenseitig ihre persönlichen Geschichten vor und konnten damit zugleich ihren ersten Einsatz üben. Auf die Frage nach einem persönlichen Statement zum Handwerk antwortete ein Botschafter schlicht: „I love it.“

Nach einer Mittagspause startete die zweite Arbeitsphase des Workshops. Im Plenum erarbeiteten die Botschafter*innen und regionalen Koordinierungskräfte aus Erfurt und Südthüringen gemeinsam die nächsten Schritte zur Umsetzung der Initiative in der Region. Sie machten Vorschläge für mögliche Einsatzorte und waren sich alle einig, dass es eine wertschätzende und schnelle Kommunikation zwischen allen Engagierten braucht. Von den Teilnehmenden wurden zudem erste Wünsche nach nützlichen Informationsmaterialien und aufwandsarmen Qualifizierungsangeboten geäußert.

Ein stabiles und belastbares Fundament für die Zukunft

Der Abschluss des Workshops stand ganz im Zeichen der Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements der Botschafter*innen. Zu diesem Zweck bekamen alle teilnehmenden Botschafter*innen von der regionalen und zentralen Koordinierung der Initiative ihre Ernennungsurkunden und ihr persönliches Handwerkzeug mit allen wichtigen Materialien und Arbeitsmitteln für ihre künftigen Einsätze überreicht. Voller Vorfreude auf die nächsten Schritte versammelten sich alle Teilnehmenden vor der Eingangspforte der Handwerkskammer Erfurt für ein abschließendes Gruppenbild.

Wir bedanken uns bei unseren Botschafter*innen des Handwerks aus Erfurt, der Handwerkskammer Erfurt sowie allen beteiligten Kolleg*innen für die Ermöglichung dieses Auftakts. Wer die Botschafter*innen des Handwerks für eine Veranstaltung einladen möchte, kann sich bei Magdalena Szypa melden, der regionalen Koordinierung der Modellinitiative in Erfurt: mszypa@hwk-erfurt.de.

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HWK-Erfurt Ansprechperson: Magdalena Szypa

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13.07.2022, Berufsmesse für Migrantinnen und Migranten in Eisenach, Eisenach

Botschafterin Xhejdi Keli unterwegs in der Kulturinsel Nord in Eisenach

Frank Mey (Projektmitarbeiter Diversität im Handwerk) und Xhejdi Keli. Bildrechte: Handwerkskammer Südthüringen

Am 13.07.2022 fand die zweite Berufsmesse für Migrant*innen in der Kulturinsel Nord in Eisenach statt. Mit dabei war die Botschafterin des Handwerks Xhejdi Keli aus der Handwerkskammer Südthüringen. Mit ihrem Engagement gab sie Ratsuchenden und Interessierten spannende Einblicke in die berufliche Vielfalt des Handwerks allgemein und in den Beruf der Friseurin ganz speziell.

Wichtig für Zugewanderte: Deutschkurs und der Wille zum Durchhalten

Einen besonderen Moment erlebte die Botschafterin auf der Berufsmesse, als spontan Nicole Päsler vom Wartburg-Radio 96,5 zum Interview bat. Dort wurde sie unter anderem auch zu ihrer Tätigkeit als Botschafterin befragt. Xhejdi Keli berichtete, dass sie „von Anfang an“ bei der Handwerkskammer Südthüringen Hilfe bekommen habe, selbst den Deutschkurs habe sie dort gemacht.

Der Deutschkurs sei „das Allerwichtigste“ für (neu) Zugewanderte, die sich für das Handwerk/einen handwerklichen Beruf interessieren. Aber auch der Wille zählt – denn, so berichtete die Botschafterin, auch wenn es einmal Schwierigkeiten gäbe, könne man im Handwerk gut Fuß fassen, das wolle sie anderen (neu) Zugewanderten mitteilen.

Xhejdi Keli im Interview: „Jetzt bin ich da, wo ich sein möchte!“

Zu ihrer jetzigen Position als Friseurmeisterin kam sie über ein Praktikum und obwohl sie zu Beginn andere Pläne hatte, ist ihr Resümee durchweg positiv: „[O]bwohl es nicht zu 100 % so geplant war, mag ich meinen Beruf sehr! Weil ich sehr gerne mit Menschen arbeite. Von daher bin ich zufrieden. Jetzt bin ich da, wo ich sein möchte!“ Auch anderen (neu) Zugewanderten kann sie nur zu einer Ausbildung im Handwerk raten, denn eine Karriere im Handwerk bedeute eine „gute Ausbildung – man weiß, was man gelernt hat. Keine Unsicherheiten. Diese Sicherheit an sich, das ist das Wichtigste.“

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Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

Mitarbeiter im Projekt "Förderung der beruflichen Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte - FIF"

klaus.polinske@btz-rohr.de

Tel.: +49 36844 47-309

Michael Rautenberg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Koordination und Begleitung der Partnerkammern
Ehrenamtlichenmanagement & -qualifizierung

mrautenberg@zwh.de

Tel.: +49 30 20619-545

05.07.2022, Aufsuchende Informationsvermittlung und Beratung, Berlin

Interview: Botschafter Alaa Alshihan unterwegs mit dem KarriereMobil

Am 05.07.2022 fand der vorerst letzte Einsatz des KarriereMobils der HWK Berlin in diesem Jahr statt. Um Interessierte und Ratsuchende noch besser zu erreichen und um für eine berufliche Perspektive im Handwerk zu werben, machte das KarriereMobil auch 2022 wieder einmal Rast an ausgewählten Orten in verschiedenen Berliner Bezirken.

Botschafter*innen des Handwerks erzählen ihre Geschichten

In diesem Jahr konnten die Botschafter*innen des Handwerks das KarriereMobil bei verschiedenen Stationen begleiten. Außer Schulen wie z. B. der Otto-Hahn-Schule in Britz kommen vor allem öffentliche Plätze dafür infrage, interessierte Menschen gezielt zu den Möglichkeiten einer beruflichen Perspektive im Handwerk anzusprechen.

Abschluss der Tour des KarriereMobils mit Botschafter Alaa Alshihan

Am 05.07.2022 legte das KarriereMobil vor den Spandauer Arcaden einen Stopp ein. An diesem Tag mit dabei war der Botschafter des Handwerks Alaa Alshihan. Warum er gerade diese Möglichkeit der Ansprache nutzt, erklärt er so: „Ich will mich engagieren und das Handwerk bekannt machen. Ich will erzählen, dass das Handwerk junge Leute braucht. Im Handwerk hat man über 130 Berufe, in denen man sich ausprobieren kann. Es fehlt an Nachwuchs- und Fachkräften. Für die Gewinnung und die Motivation künftiger Handwerker*innen setzte ich mich ein. Ich möchte Informationen geben.“

Auf die Frage, warum er seinen erlernten Beruf, den des Zahntechnikers, weiterempfiehlt, antwortet er voller Stolz: „Der Patient braucht den Zahnarzt und der Zahnarzt braucht uns. Ohne Zähne kann man nicht essen, trinken, sprechen. Die Zähne sind das Wichtigste im Gesicht. Wir brauchen ein schönes Lächeln, das passend zum Mund ist. Auf die Feinheiten kommt es an.“

Jede Möglichkeit nutzen, um Deutsch zu lernen

Darauf angesprochen, wie, wann und wo er die deutsche Sprache gelernt hat, antwortet Alaa mit einem Lächeln: „In der Schule. Dort habe ich deutsche Freunde kennengelernt. Ich nutze immer noch Sprach-Cafés. Und ich tausche mich immer wieder mit anderen Menschen auf Deutsch aus. Ich schaue deutsches Fernsehen, z. B. die Nachrichten oder auch den Tatort. Und ich höre Radio bei der Arbeit, auf Deutsch. Ich habe sogar meine Handyeinstellungen auf Deutsch. Ich nutze jede Möglichkeit, die deutsche Sprache zu lernen.“

Gefragt nach einem abschließenden Tipp für Menschen, die auf der Suche nach der richtigen Ausbildung sind, rät Alaa: „Informiert euch zunächst über die verschiedenen Berufe. Wenn ihr etwas Interessantes gefunden habt, dann macht ein Praktikum. Durch ein Praktikum bekommt man den besten Einblick in einen Beruf. Oder macht eine Einstiegsqualifizierung. Diese hat mir auch sehr geholfen.“

Wir bedanken uns bei unserem Botschafter Alaa Alshihan, der Ausbildungsinitiative ARRIVO BERLIN und der Handwerkskammer Berlin für diesen Einsatz – und freuen uns, über weitere Einsätze berichten zu können. Denn die Botschafter*innen des Handwerks werden auch künftig in Berlin mobil sein.

Wer die Botschafter*innen des Handwerks selbst für eine Veranstaltung einladen möchte, kann sich bei Irena Büttner melden, der Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching, unter buettner@hwk-berlin.de oder bei Ruth Pons, Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation und Vernetzung bei ARRIVO BERLIN: ruth.pons@bus-projekte.de

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Dr. Johnny Van Hove

Projektleiter der Technischen Koordinierung (TK) ARRIVO BERLIN I BUS gGmbH

Zu den Aufgaben der TK gehören die Vernetzung der zehn Teilprojekte, die Fortbildung des Projektpersonals, die Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative und die Zuarbeit zum Fachcontrolling.

johnny.vanhove@bus-projekte.de

0162 1072233

Irena Büttner

Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

buettner@hwk-berlin.de

030 25903 - 388

28.06.2022, Podcast „ausbildung4U“ der Handwerkskammer Berlin, Berlin

Botschafterin Kausar Khalil erzählt im Podcast ihre Geschichte

Bildrechte: © Handwerkskammer Berlin

In der aktuellen Folge des Podcasts „ausbildung4U“ der Handwerkskammer Berlin geht es um Auszubildende mit Fluchthintergrund. In diesem Kontext wurden auch unsere Botschafterin Kausar Khalil sowie die Koordinierungskraft Irena Büttner und die Willkommenslotsin Annelise Rothwell der Handwerkskammer Berlin interviewt.

Botschafterin Kausar Khalil: „Ich habe meine Ziele so weit erreicht“

Kausar Khalil ist seit 2015 in Deutschland. „Am Anfang war es nicht einfach ohne Sprachkenntnisse!“, berichtet sie. Aber sie habe sich sehr bemüht, die deutsche Sprache zu lernen, um dann mit diesen Sprachkenntnissen ausprobieren zu können, welche Ausbildung sie beginnen möchte.

Nachdem sie verschiedenste Praktika gemacht hatte, konnte sie sich für den Beruf der Augenoptikerin entscheiden. Mittlerweile hat sie die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, ihre Gesellenprüfung bestanden und arbeitet in einer Optiker-Filiale. Damit hat sie ihre selbst gesteckten Ziele erreicht und ist froh, in ihrem nach eigenen Aussagen „tollen und schönen Beruf“ angekommen zu sein.

ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Auf ihrem Weg wurde sie auch von Irena Büttner und dem ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching unterstützt. Die Projektleiterin des ARRIVO BERLIN Ausbildungscoachings Irena Büttner erklärt im Podcast auch das Ziel des Coachings: Zugewanderte sollen individuell beraten werden und Unterstützung beim Spracherwerb, aber auch bei Behördengängen und rechtlichen Fragen erhalten. Damit sollen sie befähigt werden, eine Ausbildung anzufangen und diese vor allem auch erfolgreich abschließen zu können.

Wer alle Hintergründe zu Kausar Khalils Weg und dem ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching erfahren möchte, kann sich den ganzen Podcast anhören: www.hwk-berlin.de/artikel/der-podcast-zur-ausbildung-im-handwerk-ausbildung4u-91,246,488.html

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Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

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23.06.2022, Einsatz vor Berliner Senatsverwaltung und Berufsberatung, Berlin

Im Einsatz: Botschafter Hassoumi Moctar Agali erzählt von seinem Weg

Hassoumi Moctar Agali (links) und Irena Büttner (Handwerkskammer Berlin). Bildrechte: © BUS gGmbH

Am 23.06.2022 fand in den Räumlichkeiten der ARRIVO BERLIN Übungswerkstätten ein zweites Vernetzungstreffen zwischen ARRIVO BERLIN und der Agentur für Arbeit Berlin Nord statt. Um 10 Uhr begann die Veranstaltung, auf der auch der Botschafter Hassoumi Moctar Agali seinen Auftritt hatte.

Vor den Vertreter*innen der Berufsberatung, den Leitungskräften der Agentur für Arbeit Berlin Nord und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erzählte er, wie er zu seinem Beruf kam.

Bäcker und Botschafter sein

Als Bäcker hat er gerade erst seine Arbeitsstätte verlassen, um den Einsatz als Botschafter wahrzunehmen. Er erzählte auch, was ihm an dem Beruf gefällt und wieso er Bäcker wurde, und beantwortete die Fragen der Teilnehmenden.

Nach dem abschließenden Austausch zwischen den Netzwerkpartner*innen vor Ort, bei dem auch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und die Integration von alleinerziehenden Migrant*innen diskutiert wurden, endete die Veranstaltung mit einem Rundgang durch die Übungswerkstätten.

Wer mehr zur Veranstaltung erfahren möchte, kann hier den ganzen Bericht von ARRIVO BERLIN nachlesen: blog.arrivo-berlin.de/ausbildung-sicherer-arbeitsplatz-und-sichere-zukunft

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30.05.2022, Berliner Botschafter*innen stellen sich vor, Berlin

Im Einsatz: Botschafterinnen und Botschafter aus Berlin

Die sechs Botschafter*innen, die von ARRIVO BERLIN und der Handwerkskammer vor Ort betreut werden, konnten schon einige Einsätze absolvieren: Neben dem ersten Austauschworkshop, bei dem sie vor allem ihre Motivation und ihre Rollen definierten, fanden bereits weitere Veranstaltungen statt.

Vielfältige Einsätze der Botschafter*innen

So konnten die Botschafter*innen junge Zugewanderte bei einer BOF-Maßnahme (Berufliche Orientierung für Zugewanderte) über ihre Berufe informieren. Zaid Ali Kadhim Al Jaafari und Alaa Alshihan waren zudem zu Gast beim Podiumsgespräch der digitalen Fachveranstaltung „Integration. Made in Berlin. Geflüchtete auf dem Berliner Ausbildungsmarkt“ von ARRIVO BERLIN. Dort konnten sie den Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erzählen, wie sie ihren Weg ins Handwerk gefunden haben und wer sie dabei unterstützte.

Auch zu einer Fragerunde in einer neunten Klasse in Lichtenberg waren sie im Rahmen des Programms Vertiefte Berufsorientierung (BVBO 2.0) eingeladen. Dort beantworteten sie unter anderem Fragen zu ihren Berufen und gaben den wichtigen Tipp, Praktika zu machen, bevor man sich für eine Ausbildung entscheidet. Auch beim Ausbildertag des Berliner Handwerks wurden die Botschafter*innen vorgestellt.

Einsätze mit dem KarriereMobil der Handwerkskammer

In den nächsten Wochen werden die Botschafter*innen mit dem KarriereMobil der Berliner Handwerkskammer unterwegs sein. Alternativ zu Jobmessen werden sie mobil auf öffentlichen Plätzen und Schulhöfen über Ausbildungsmöglichkeiten informieren und Interessierte beraten.

Hier findet sich die ausführliche Berichterstattung zu den Einsätzen:
https://blog.arrivo-berlin.de/das-hat-richtig-spass-gemacht/

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Irena Büttner

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Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

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24.05.2022, KarriereMobil der Handwerkskammer Berlin, Berlin

Botschafter Essam Al-Hadidi im Einsatz

© Irena Büttner, Handwerkskammer Berlin

Am 24.05.2022 konnte der Botschafter Essam Al-Hadidi einen Einsatz des KarriereMobils der Handwerkskammer Berlin begleiten. Mit dem Mobil ging es zur Otto-Hahn-Schule in Berlin-Britz, wo Schüler*innen der Willkommensklassen und Zehntklässler*innen beraten wurden. Auch einige Eltern waren anwesend und informierten sich über die Möglichkeiten einer Ausbildung im Handwerk.

Essam Al-Hadidi konnte gleich drei der anwesenden Schüler*innen auf Arabisch beraten und ihnen von seinem Weg ins Handwerk berichten. Auch der Wunsch nach Informationen zur Berufsorientierung und nach Erstinformationen wurde geäußert und der Botschafter konnte den Kontakt zu den ARRIVO BERLIN Übungswerkstätten weitergeben. Der rege Austausch kam nicht nur bei den Teilnehmenden gut an, sondern auch der Botschafter hatte Spaß an seinem Einsatz.

Weitere Einsätze des KarriereMobils der Handwerkskammer Berlin sind geplant: www.hwk-berlin.de/artikel/karrieremobil-starte-jetzt-deine-ausbildung-91,0,442.html

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28.03.2022, Neuigkeiten zur Initiative, Düsseldorf

Handwerkskammer Erfurt als neue Kooperationspartnerin

Wir begrüßen die Handwerkskammer Erfurt als neue Kooperationspartnerin unserer Initiative. Als siebte Partnerorganisation wurde die Handwerkskammer im März dieses Jahres in das BBH-Netzwerk aufgenommen.

Die Handwerkskammer engagiert sich seit Jahren für die Gewinnung von Ausbildungs- und beschäftigungsinteressierten Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund und deren Integration in das Mittel- und Nordthüringer Handwerk. Mit der 2020 gestarteten Initiative „Ausbildungsbotschafter“ existiert bereits ein Peer-to-Peer-Ansatz, um Schüler*innen anzusprechen und über die Ausbildung im Handwerk zu informieren.

Botschafter*innen vermitteln Chancen des Handwerks

Durch die Beteiligung an der Initiative sollen mit dem Peer-to-Peer-Ansatz der Botschafter*innen gezielt Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund angesprochen und diese für eine Karriere im Handwerk und fürs Ehrenamt begeistert werden. Damit sollen mehr Personen mit Flucht- und Migrationshintergrund von den Chancen und Möglichkeiten der dualen Aus-, Weiter- und Fortbildung erfahren und Fachkräftepotenziale für das Mittel- und Nordthüringer Handwerk erschlossen werden.

Netzwerkarbeit in der Region

Nach Vorabgesprächen und einem ersten Online-Austausch von HWK und ZWH konnte sich Magdalena Szypa (Grundsatzaufgaben Bildung) bereits mit den Koordinierungskräften der Pilotierungspartner aus Aachen, Hannover und Südthüringen im Rahmen eines Workshops austauschen. Die Workshopergebnisse zum professionellen Ehrenamtsmanagement und das Begleitangebot der ZWH werden das Team der regionalen Koordinierung der HWK Erfurt bei der Implementierung der Initiative im Kammerbezirk unterstützen.

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HWK-Erfurt Ansprechperson: Magdalena Szypa

Magdalena Szypa

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HWK-Erfurt Ansprechperson: Ina Bechmann

Ina Bechmann

Regionale Koordinierung der Initiative

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Bildrechte: © BUS gGmbH

15.03.2022, Fachveranstaltung „INTEGRATION. MADE IN BERLIN.“, Berlin

Berliner Botschafter berichten über ihre Erfahrungen

Am 15.03.2022 fand die Online-Fachveranstaltung „INTEGRATION. MADE IN BERLIN. Geflüchtete Menschen auf dem Berliner Ausbildungsmarkt. – Erreichtes. Künftiges. Good Practices.“ von ARRIVO BERLIN statt. Die Veranstaltung richtete sich an Personen, Projekte und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und wurde von über 200 Teilnehmenden besucht.

Nach der Einführung in die Veranstaltung durch die Moderatorin Merve Navruz begrüßten Katja Kipping, die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, und Dr. Johnny van Hove, Projektleitung der Technischen Koordinierung ARRIVO BERLIN / BUS gGmbH, das Publikum. Mit einem Rückblick auf die letzten acht Jahre von ARRIVO BERLIN startet Dr. Johnny Van Hove den inhaltlichen Teil der Konferenz.

Botschafter als Experten eingeladen

Nach Impulsvorträgen von Margrit Zauner, Leiterin der Abteilung Arbeit und Berufliche Bildung bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, und Oliver Kurz, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg (Fachbereich Marktentwicklung/Migration), wurde um 11 Uhr die Podiumsdiskussion eröffnet. Diese wurde durch das Team von ARRIVO BERLIN moderiert und begleitet.

In der Diskussion „Theorie meets Praxis“ äußerten sich vor allem die zwei Botschafter als eingeladene Experten: Alaa Alshihan und Zaid Ali Kadhim Al Jaafari konnten über ihren Weg ins Handwerk berichten.

Spracherwerb als essenzielle Voraussetzung

Beide Botschafter betonten dabei, wie wichtig die Sprache für die Integration für sie gewesen sei. Besonders die Fremdwörter in der Berufsschule seien anfangs schwer zu erlernen gewesen, berichtete Zaid Ali Kadhim Al Jafaari. Aber genau in dieser schwierigen Lage konnte Al Jafaari sich auf den Rückhalt in seinem Betrieb verlassen. Sein Chef, so erzählt er, war immer als Ansprechperson für ihn da und hat auch eine individuelle Sprachunterstützung organisiert.

Sprache, so Alexander Fourrestié (ARRIVO BERLIN Hospitality), sei ein wichtiges Thema, denn auch der Stolz auf die Arbeit, drücke sich oft durch spezielle Wörter und Begriffe aus.

Botschafter fühlen sich wohl in ihren Betrieben

Auch Alaa Alshihan, der seine Ausbildung erst vor Kurzem abgeschlossen hat, betonte, die Sprache sei „das Schwierigste“ gewesen. Aber er habe viel Unterstützung erhalten, auch von ARRIVO BERLIN und von seinem Betrieb. Nach anfänglichem Kennenlernen und Aufeinandereinlassen seien seine Kolleg*innen im Betrieb nun „wie eine Familie“ für ihn. Für die Zukunft wünsche er sich, „dass geflüchtete Menschen irgendwann nicht mehr nur als Geflüchtete angesehen werden, sondern als Bürger dieses Landes“.

Auch Zaid Ali Kadhim Al Jafaari betonte, er verstehe sich gut mit seinen Kolleg*innen und würde gerne weiter Glaser bleiben: „Ich arbeite gerne mit dem Gefühl und mit den Händen und kann mir gut vorstellen, in dem Bereich zu bleiben.“

Gemeinsamer Workshop von VIA e. V. und BBH

Gemeinsam mit dem Regionalbüro Berlin des VIA e. V. – Verein für internationalen und interkulturellen Austausch – führte das Team von BBH auch einen Workshop zum Thema „Community-basierte Ansprache und Kooperation mit Migrant_innenorganisationen“ durch. Der Workshop im Rahmen der Fachveranstaltung stieß auf großes Interesse.

Die Teilnehmenden tauschten sich unter anderem über ihre Erfahrungen mit den Kooperationen von Migrantenorganisationen aus und diskutierten über geeignete Formate zur Ansprache der Zielgruppe der Ratsuchenden in sozialen Medien.

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Irena Büttner

Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

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