Botschafterin Malika Boymirzoeva: Traumberuf als Bäckerin

15.07.2022, Spiegel-Interview zum Berufseinstieg, Düsseldorf

Botschafterin Malika Boymirzoeva: Traumberuf als Bäckerin

In der Reihe „Mein erstes Jahr im Job“ des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ geben immer wieder junge Menschen Einblicke in ihren Berufsalltag und Berufseinstieg. Vor Kurzem wurde bereits unser Botschafter Diaa Alameen für die Reihe interviewt, nun wurde auch Malika Boymirzoeva zu ihrem Beruf befragt. Sie ist nicht nur Botschafterin des Handwerks, sondern auch Bäckerin und liebt ihren Beruf.

Bäckerin: kreativer Beruf

Im Interview berichtet sie, dass sie trotz eines BWL-Studiums den Traum, Bäckerin zu werden, nicht aufgeben konnte und in Aachen schließlich ihre Ausbildung begann. Diese hat sie mittlerweile sehr erfolgreich abgeschlossen. Besonders liebt sie die kreative Seite ihres Berufs, wie das Verzieren von Backwerken.

Botschafterin gibt ihr Wissen weiter

Aktuell bereitet sie sich auf die Meisterausbildung vor und gibt bereits ihr Wissen an neue Auszubildende weiter: Einmal im Monat backt sie mit den Auszubildenden der Bäckerei, in der sie arbeitet, und hilft ihnen, sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten.

Wer mehr über ihren Weg und Beruf erfahren möchte, kann das ganze Interview hier nachlesen: https://www.spiegel.de/start/berufseinstieg-als-baeckerin-malika-boymirzoeva-erzaehlt-von-ihrem-job-a-de1369ad-bafd-44a3-bdbb-96c57da5b402?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph&sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph

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06.07.2022, BigBlueButton-Schulung, Düsseldorf

Weiterbildung für Koordinierungskräfte: Möglichkeiten von virtuellen Formaten

Am 06.07.2022 kamen Koordinierungskräfte aus den Handwerkskammern Erfurt, Hannover und Südthüringen digital auf der Plattform BigBlueButton zusammen: Von 10 bis 11:30 Uhr wurden sie von Daniela Könen, der Expertin für digitales Lehren und Lernen bei der ZWH, betreut.

Ziel des Seminarangebots ist es, die Koordinierungskräfte noch besser zu befähigen, digitale Austausch- und Lernformate zu nutzen und sie mit den Funktionen der Plattform vertraut zu machen. Dabei wurden die verschiedenen Einstellungen für die Teilnehmenden-Verwaltung ebenso wie die methodisch-didaktischen Funktionen erklärt und Anregungen gegeben, wie man digitale Austauschformate noch interaktiver gestalten kann.

Informationen auf andere Plattformen übertragbar

So wurden beispielsweise nicht nur die einzelnen Funktionen erklärt, sondern die interaktiven Methoden zur Gestaltung virtueller Veranstaltungen direkt ausprobiert. Unter anderem wurde das Whiteboard getestet sowie die verschiedenen Modi für Präsentationen aufgezeigt. Zusätzlich wurde immer direkt erklärt, welche Unterschiede es zu anderen Plattformen gibt, damit das erworbene Wissen überall eingesetzt werden kann.

Zum Abschluss konnten die Koordinierungskräfte unbeantwortete Fragen stellen und sich über ihre Erfahrungen mit BigBlueButton austauschen.

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23.06.2022, Spiegel-Interview zum Berufseinstieg, Düsseldorf

Botschafter Diaa Alameen im Spiegel-Interview

Unser Botschafter Diaa Alameen aus Hannover wurde von dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ interviewt: In der Serie „Mein erstes Jahr im Job“ berichtet er, wie er den Berufseinstieg als Elektroniker erlebt hat. Er erzählt, was spannend an seinem Beruf ist – als Elektroprüfer ist er mit der Sicherheit von Geräten und Anlagen betraut und lernt auch neue Techniken kennen. Dabei reist er oft quer durch Deutschland und ist sowohl in Industriehallen als auch Hotels und Betrieben unterwegs.

Zugewanderte Menschen für das Handwerk begeistern

Mit seinem Bericht und seiner Tätigkeit als Botschafter will er auch Zugewanderten Mut machen, sich für die Ausbildung zum Elektroniker zu entscheiden und zeigt, dass sich hinter vielen Handwerksberufen spannende Aufgaben verbergen.

Wer mehr über den Beruf und seinen Werdegang erfahren möchte, kann sich das ganze Interview durchlesen: https://www.spiegel.de/start/elektroniker-ueber-berufseinstieg-ich-sorge-dafuer-dass-braende-oder-unfaelle-erst-gar-nicht-passieren-a-27c7f34a-86f7-46a5-9993-c7c6dcd1723e

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22.06.2022, Nachbericht zum Freiwilligenmanagement-Workshop, Hildesheim

Freiwilligenmanagement – Kick-off-Workshop für Koordinierungskräfte

Am 22.06.2022 trafen sich die Koordinierungskräfte der Handwerkskammern Berlin, Hildesheim-Südniedersachsen, Oldenburg und die zentrale Koordinierung der BBH-Initiative im Hildesheimer Berufsbildungszentrum zu einem Workshop. Unter Leitung von Susanna Hölscher von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland wurde gemeinsam das Thema „Professionelles Freiwilligenmanagement planen, einführen und umsetzen“ bearbeitet.

„Die guten Eigenschaften eines Menschen in eine Form gießen“

Bereits bei der Einführung in das Thema zeigte sich bei allen Anwesenden großes Interesse, miteinander in den Dialog zu treten. So entwickelte sich zu Beginn des Workshops ein intensiver Austausch darüber, welches Verständnis von Ehrenamt bei der regionalen Koordinierung und den Botschafter*innen existiere. Hussein Kerri, regionaler Koordinator der Initiative an der Handwerkskammer Oldenburg, beschrieb seine Vorstellungen dazu so: „Die guten Eigenschaften eines Menschen in eine Form gießen.“

Dazu ergänzend wurden die eigene Rolle sowie die Besonderheiten der Initiative als „neues“ Ehrenamt reflektiert und eingeordnet. Denn als regionale Koordinator*innen stehen sie einer Zielgruppe gegenüber, die sich aus Freude oder auch eigener Betroffenheit engagiert – die aber auch innerhalb transparenter Strukturen mitbestimmen und handeln möchte. „Das Riesenrad – ein Modell der bewussten Ehrenamtsförderung“ bildete anschließend die Basis für die weitere Reflexion. Die Teilnehmenden unterstützten sich gegenseitig, indem sie wertvolle Tipps austauschten. Das daran anschließende Kennenlernen eines diversitätsorientierten Freiwilligenmanagements führte eine weitere Analyseebene für das eigene Handeln ein.

Erfahrungsaustausch zu bundesweiten Herausforderungen und regionalen Besonderheiten

Nach den Grundlagen des Freiwilligenmanagements wurde am Nachmittag der Erfahrungsaustausch zwischen den regionalen Koordinierungskräften in den Fokus gerückt. Jede Pilotierungskammer berichtete über den aktuellen Stand der operativen regionalen Umsetzung der Initiative. Hierbei kristallisierten sich verschiedene Themen heraus, die im weiteren Verlauf der Workshopreihe zum Freiwilligenmanagement bearbeitet werden: Gruppendynamik fördern, Zeitmanagement, Aufgaben der Botschafter*innen, Botschafter*innen aktivieren und motivieren sowie Wertschätzung und Anerkennung.

Am Nachmittag konzentrierte sich die Gruppe auf das Thema der internen Kommunikation zwischen regionaler Koordinierung und den Botschafter*innen des Handwerks. Da jedes Engagement der Botschafter*innen individuell ist, bedarf die Kommunikation zwischen den Akteuren ebenfalls dieses individuellen Charakters.

Ergebnisse des Tages

Alle Teilnehmenden des Workshops waren sich einig: In Zukunft wird sich die Kommunikation zwischen allen Beteiligten noch stärkenorientierter, persönlicher und diversitätsorientierter als bisher auszeichnen.

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Malte Diercks

Malte Diercks

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15.06.2022, Nachbericht zur BBH Academy, Düsseldorf

Botschafter*innen erlernen Umgang mit „Hate Speech“

Am 15.06.2022 startete das zweite Thema der diesjährigen BBH Academy „Umgang mit Hate Speech“. Um 17 Uhr trafen sich interessierte Botschafter*innen online, um sich mit dem Experten Herr Said Rezek auszutauschen.

Said Rezek, der sich als Politikwissenschaftler und Journalist intensiv mit dem Thema auseinandersetzt, eröffnete das Thema zunächst mit einer Vorstellungsrunde und dem Abfragen der jeweiligen Vorerfahrungen. Die anwesenden Botschafter*innen berichteten größtenteils über Erfahrungen mit Alltagsrassismus und auch über manche negative Online-Erfahrungen.

Wie auf Hass-Kommentare reagieren?

Um das Thema greifbarer zu machen, wurden zunächst anhand echter Hass-Kommentare mögliche Antworten diskutiert. Hierbei wurde deutlich, dass weniger der Verfasser der Hass-Kommentare überzeugt werden könne als vielmehr die stummen Mitlesenden. Eine „Nicht-Reaktion“, so Said Rezek, könne auch als Zustimmung gedeutet werden, daher sei eine Reaktion häufig besser. Die Reaktion solle möglichst positiv und sachlich formuliert werden und nicht zu spät erscheinen.

Auch das Löschen von Kommentaren, das Blockieren von Konten oder das „Melden“ (beispielsweise bei der Plattform Facebook) seien als Reaktionen denkbar. Hiermit könne man zumindest verhindern, dass die Hass-Kommentare weiter bestehen. Allerdings betonte der Experte, dass man sich bei egal welcher Art der Reaktion nicht selbst in Gefahr bringen dürfe.

Betroffene und Auswirkungen von Hate Speech

Im Anschluss gab es auch eine inhaltliche Einführung in das Thema: Von der Definition bis zu den Auswirkungen von Hate Speech wurde aufgeführt, wer besonders von Hass im Netz betroffen ist. Vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sehen sich Hass im Netz ausgesetzt – ein Umstand, der auch psychische Nachwirkungen haben und Gewalttaten gegen Betroffene nach sich ziehen kann. Daher müsse man sich mit dem Thema beschäftigen und sich am besten mit sachlichen Reaktionen zur Wehr setzen, so der Experte.

Zuletzt konnten die Botschafter*innen ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden und eigene Reaktionen auf einen Hass-Kommentar schreiben. Die Kommentare wurden im Anschluss diskutiert und in einer abschließenden Runde konnten alle Teilnehmenden ihre Eindrücke schildern.

Das Thema wird im September 2022 erneut angeboten! Alle, die das Thema verpasst haben, können sich hier zum Termin im September anmelden: https://academy.botschafter-des-handwerks.de/

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27.05.2022, Weiterbildung für die Botschafter*innen, Aachen

Selbstsicher bei Einsätzen sein: Rhetorikseminar für Botschafter*innen

Um die Botschafter*innen aus Aachen bei ihren Einsätzen zu unterstützen und sie auf Vorträge und Präsentationen vorzubereiten, fand am 27.05.2022 ein Rhetorik-Seminar in der Handwerkskammer statt. Das Seminar wurde von der Handwerkskammer Aachen eigenständig finanziert, um die Botschafter*innen für ihre Tätigkeiten weiterzubilden. Die Botschafter*innen Diana Patricia Cruz-Bodensiek, Frederik Schuhwirt, German Gonzales Arias, Juan Pablo Higuera Gomez, Leonid Vodnyev, Malika Bozmiryoeva, Milad Kakone, Mohammadreza Banakar und Serdar Edem wurden in dem Seminar von Björn Meißner angeleitet.

Björn Meißner ist der Referent des Aachener Rhetorikseminars „ars dicendi“ und Leiter der Abteilung „Sprechwissenschaft und Sprecherziehung“ des Instituts für Sprach- und Kommunikationswissenschaft der RWTH Aachen.

Sprache und Körpersprache richtig einsetzen

In dem Rhetorikseminar für die Botschafter*innen zeigte er vor allem, wie man seine Sprache und Körpersprache gezielt einsetzt. Dabei übte er mit den Botschafter*innen auch praktische Fähigkeiten der freien Rede und ging auf die verschiedenen Aspekte eines gelungenen Vortrages ein. Unter anderem wurden auch die Stressbewältigung und die Motivation des Publikums aufgegriffen und den Botschafter*innen wurden hilfreiche Tipps gegeben.

Im Anschluss fanden sich die Botschafter*innen mit den Koordinator*innen, dem Geschäftsführer der Handwerkskammer Aachen Georg Stoffels, Sabine Wessing und Ralf Eylmanns zusammen, um den Nachmittag mit einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen.

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23.05.2022, Neue Themenseite zu „Tage der Anerkennung“, Düsseldorf

Themenbotschafter für Anerkennung: Hamsa Mohamed-Mohand

Nicht nur die Ausbildung im Handwerk bietet (neu) Zugewanderten viele Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt, auch die Berufsanerkennung. Für viele zugewanderte Fachkräfte ist ein Anerkennungsverfahren eine Chance, eine Beschäftigung zu erlangen, die ihren ausländischen Qualifikationen entspricht. Damit bietet das Verfahren die Möglichkeit, als anerkannte Fachkraft in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.

Anlässlich der „Tage der Anerkennung“ zum 10-jährigen Jubiläum des Anerkennungsgesetztes rückt die BBH-Initiative das Thema nun in den Fokus. Mit Hamsa Mohamed-Mohand wurde ein Themenbotschafter ernannt, der seine Geschichte erzählt und das Thema sichtbarer machen kann.

„Durch die Anerkennung wird es besser in deinem Beruf“

Hamsa Mohamed-Mohand hat seine Ausbildung in Spanien absolviert und sich seinen Beruf als Mechatroniker für Kältetechnik in Deutschland anerkennen lassen. In einem Interview berichtet er von seinen Erfahrungen mit der Berufsanerkennung und über die Unterstützung durch die Anerkennungsberatung des IQ Netzwerks und der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Unter anderem zeichnet er seinen Weg nach, wie er über eine Zeitarbeitsfirma zu seiner jetzigen Arbeitsstelle kam und welchen Herausforderungen er sich stellen musste. Sein Fazit „Egal, wie viel Mühe es dich kostet: Durch die Anerkennung wird es besser in deinem Beruf!“ kann auch viele (neu) Zugewanderte ermutigen, sich mit dem Verfahren auseinanderzusetzen und die Chancen der Berufsanerkennung wahrzunehmen.

Das ganze Interview gibt es hier!

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22.05.2022, Meisterfeier der Handwerkskammer Aachen, Aachen

Botschafter Milad Kakone erzählt über seine Existenzgründung

In der Stadthalle Alsdorf bei Aachen fand am 22.05.2022 die Meisterfeier der Handwerkskammer Aachen mit Übergabe der Meisterbriefe statt. Nach Einlass und Begrüßung durch Christian Mourad wurde ein Interview zum Thema Existenzgründung geführt.

Neben Kammerpräsident Marco Herwartz und Kraftfahrzeugmechanikermeister Daniel Polte wurde auch der Botschafter und Friseurmeister Milad Kakone interviewt.

Milad Kakone: „Von nichts kommt nichts“

Milad Kakone, der seit über sechs Jahren in Deutschland ist, berichtete zunächst über seinen Werdegang. Hier in Deutschland fing er eine Ausbildung zum Friseur an, die er aufgrund seiner guten Leistungen verkürzen konnte. Anschließend machte er seinen Meister und gründete im Jahr 2019 seinen eigenen Friseursalon.

Man müsse ein Ziel im Leben haben, so Milad Kakone, von nichts komme nichts. Der Wille müsse definitiv da sein, da es anfangs oft schwierig sei: Während seiner Ausbildung habe er nach der Berufsschule beispielsweise noch Deutschsprachkurse besucht. Die Handwerkskammer habe ihn immer unterstützt, auch beim Erlernen der bürokratischen Abläufe in Deutschland. Auch das sei schwer gewesen und habe Zeit gekostet, ihn aber letztlich zum Ziel geführt.

Ziel: erfolgreich bleiben

Auch wenn die Anwesenden seinen Werdegang mit viel Applaus bedachten, schloss der Botschafter seinen Bericht bescheiden: Er würde immer weiterlernen und wisse, dass man nicht nur erfolgreich werden, sondern auch bleiben müsse – das sei sein Ziel.

Im Anschluss an das Interview wurden die ersten Meisterbriefe verliehen. Nach dem Auftritt eines geladenen Kabarettisten wurden die weiteren Meisterbriefe übergeben. Die Meisterfeier, die auch eine zweite Interviewrunde mit den Meisterpreisträgern der Sparkasse darbot, endete mit einem Imbiss, bei dem sich die Gäste in lockerer Atmosphäre miteinander austauschen konnten.

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12.05.2022, Botschafter-Interview, Aachen

„Information is Power“ – Innocent Mhlanga über seinen Weg ins Handwerk

Innocent Mhlanga
© Innocent Mhlanga

Der Botschafter Innocent Mhlanga wurde gemeinsam mit der Koordinierungskraft der Handwerkskammer Aachen, Ralf Eylmanns, vom Handwerksblatt interviewt. Das Interview fand im Betrieb von Elektro Ohligschläger GbR statt. Auch sein Chef Sven Ohligschläger konnte über die gute Zusammenarbeit mit dem Botschafter berichten.

Innocent Mhlanga erzählt von seinem Weg aus Simbabwe nach Deutschland und zum Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik. Durch die Unterstützung der Handwerkskammer, des Berufskollegs Nord und seines Betriebes hat er nicht nur seinen Weg im Handwerk gefunden, sondern wurde auch zum Botschafter.

Das ganze Interview gibt es hier zum Nachlesen: https://www.handwerksblatt.de/bildung/als-botschafter-des-handwerks-informiert-innocent-mhlanga-aus-simbabwe-andere-migranten-ueber-die-ausbildung-im-handwerk

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03.05.2022, Erste Einführung ins Videothema, Düsseldorf

Die BBH Academy 2022 ist gestartet!

Am 03.05.2022 ist die BBH Academy 2022 mit dem ersten Online-Seminar zum Thema „Tipps und Tricks zur Verwendung des mobilen Videostudios“ gestartet: Serdar Edem zeigte, wie das Videoequipment, das für die eigenen Videoaufnahmen der Botschafter*innen ausgeliehen werden kann, einzusetzen ist. Außerdem berichtete er über seine Erfahrungen und gab hilfreiche Tipps und Tricks mit.

Videoequipment für das professionelle Drehen

Das Videoequipment zum Drehen liegt als „mobiles Videostudio“ bei den Koordinierungspartner*innen bereit. Die Botschafter*innen können sich das Equipment bis zu zwölf Wochen ausleihen und damit ihre eigenen Videos drehen: Von Beleuchtung über Bildstabilisatoren bis hin zum Mikrofon bietet das Equipment alles, was für professionelle Aufnahmen benötigt wird.

Auch bei schlechtem Licht und viel Bewegung, beispielsweise in Werkstätten, kann das Equipment – zu dem auch zwei Lampen gehören – gute Ergebnisse liefern. Die entstandenen Videos können so problemlos über Social Media, auf Websites oder Veranstaltungen eingesetzt werden. Alle Botschafter*innen, die sich dafür interessieren, ihr eigenes Video über sich und ihren Beruf zu drehen, können sich das mobile Videostudio ausleihen. Beim Schneiden/Fertigstellen der Videos werden sie von der zentralen Koordinierung unterstützt.

Neuerungen in der BBH Academy

Im neuen Jahr ist das Konzept der BBH Academy angepasst worden: Es gibt zu jedem Thema zwei Termine, zu denen die Botschafter*innen sich anmelden können, und eine Auswahl an Online-Themen, die die Botschafter*innen in einer Umfrage als interessant bewertet haben:

  • „Tipps und Tricks zur Verwendung des mobilen Videostudios“
  • „Umgang mit ‚Hate Speech‘“
  • „Karrierewerkstatt: Chancen der Betriebsnachfolge“
  • „Karrierewerkstatt: Karriere und Weiterbildung im Handwerk: Berufswege kennenlernen und erklären“

Hier geht es zu den Online-Angeboten der BBH Academy: academy.botschafter-des-handwerks.de

BBH Academy auch in Präsenz

Auch an den Handwerkskammern und in den verschiedenen Regionen werden Termine der BBH Academy in Präsenz stattfinden. Die von den Botschafter*innen gewünschten Themen können von den Koordinierungspartner*innen umgesetzt und von der zentralen Koordinierung begleitet werden.

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