Innocent Mhlanga

Innocent Mhlanga

Innocent Mhlanga

„Immer 100% geben und nicht aufgeben, auch wenn es schwierig ist, soll man dran bleiben. Es lohnt sich am Ende.“

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker (Geselle)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Elektro-Ohligschläger GbR

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Seit dem ich klein war, wollte ich immer in die technische Richtung gehen. Mich interessiert wie die Elektrogeräte funktionieren und immer wenn etwas defekt war, wollte ich es aufmachen, um zu sehen, woran es liegen könnte. Diese Mentalität hat mich immer motiviert, bis ich wusste, dass das etwas für mich ist.

Im März 2015 bin ich nach Deutschland gekommen. Die sechs Jahre gingen aber sehr schnell um.

Ich habe einen Deutschkurs gemacht. Danach habe ich mich für eine Ausbildungsstelle bei der Firma Ohligschläger beworben. Die Ausbildung habe ich erfolgreich abgeschlossen und bin seit einem Jahr Monteur im gleichen Betrieb.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt die Reichweite der Elektrotechnik. Man denkt oft an „Elektriker“, „Lampen tauschen“, „Steckdosen“ usw., aber es ist Vieles mehr und auch anspruchsvoll. Von Netzwerktechnik, Zutrittskontrolle, Motoren bis zu der Entwicklung von „Smart-Home“. Was Entwicklung angeht, hat die Elektrotechnik kein Ende.

Mir war von Anfang an ein schönes Arbeitsklima ganz wichtig. Ich freue mich sehr, ein Teil des Teams zu sein. Man fühlt sich in meinem Betrieb wie zu Hause. Man kann mit jedem lachen und klarkommen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte mich immer verbessern und nicht an derselben Stelle bleiben, sondern meine Kenntnisse erweitern. Das gelingt durch konsistentes Lernen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich würde gerne Leute helfen, die noch unsicher darüber sind, was sie machen wollen. Ich möchte ihnen zeigen, wie schön der Elektro-Bereich ist und was sie bis jetzt verpasst haben, nur weil sie die Vielfalt an dem Beruf nicht kannten.

Ich kann es nur empfehlen, man lernt etwas theoretisch und kann es direkt praktisch umsetzen.

Versuchen so weit wie möglich sich selbst zu integrieren, besonders sprachlich. Kommunikation ist sehr wichtig und alles andere kommt mit der Zeit. Immer 100% geben und nicht aufgeben, auch wenn es schwierig ist, soll man dran bleiben. Es lohnt sich am Ende.

Die ersten Schritte sind die schwierigsten. Man soll anfangen, vor sich hin schieben kostet nur Zeit.

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Ihre Kontaktperson

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

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Noch mehr Infos zu diesem Beruf finden Sie hier.

Foto Elektro Higuera

Juan Pablo Higuera Gomez

„Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.“

Beruf und aktuelle Position: Elektrotechnikermeister und Betriebswirt

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Betriebsinhaber und Leiter E-Werkstatt

Gesprochene Sprachen: Spanisch (Muttersprache), Deutsch und Englisch

Mein beruflicher Weg

Der Berufsweg zum Elektrotechnik war durch den Einfluss meines Vaters und meines Onkels geprägt, sie sind ein großes Vorbild für meine Berufskarriere gewesen, aber auch für die Freude am ständigen Lernen. In Kolumbien hatte ich die Möglichkeit einen Einführungskurs in die Elektrotechnik zu machen. Damals ahnte ich nicht, dass dieser Beruf Jahre später in einem „fremden Land“ in einer „fremden Sprache“ bei mir Faszination wecken wird. Das habe ich erst erlebt, nachdem ich in einem Unternehmen in Aachen im praktischen Bereich zu arbeiten begann.

Ich lebe seit dem Jahr 2000 in Deutschland.

Der Einführungskurs in Elektrotechnik in Kolumbien war meine erste Erfahrung auf dem Gebiet der Elektrizität. Knapp nach einem Jahr nach meiner Einreise nach Deutschland, begann ich als Elektrohelfer in einer Firma in Aachen zu arbeiten. In der gleichen Firma habe ich meine Ausbildung zum Elektrotechniker absolviert. Direkt nach meiner Ausbildung begann ich am Institut für Technische Verbrennung der RWTH Aachen University zu arbeiten. Seit 2010 bin ich Leiter und Ausbilder der Elektrowerkstatt des Instituts der RWTH AACHEN University. Der Beruf der Elektrotechnik hat mich so fasziniert, dass ich mich für den Meistertitel entschieden und erfolgreich beendet habe. Unmittelbar nach meiner Meisterausbildung habe ich zusätzlich die Weiterbildung zum „Betriebswirt“ an der Unternehmensführungsakademie der Handwerkskammer Aachen angefangen und im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Nachfrage nach Automatisierungssystemen und erneuerbaren Energien auf der Welt, insbesondere auf dem europäischen und lateinamerikanischen Markt, habe ich 2017 parallel zu meiner Arbeit im Institut mein Unternehmen „Elektro Higuera“ gegründet.

Unterstützung auf meinem beruflichen Weg habe ich bei der Bundesagentur für Arbeit und der Handwerkskammer erhalten. Ergänzend dazu habe ich das Angebot der Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer genutzt, wo ich an zahlreichen Informationsveranstaltungen sowie Weiterbildungen mit Zertifikat teilgenommen habe.

Meine aktuelle Position

Was mir an meinem Beruf am meisten gefällt ist, dass ich immer etwas Neues dazu lerne. Jeden Tag stehe ich vor neuen Herausforderungen und neuen Tätigkeiten, sodass es nie zur Routine wird. Planen, Bauen, aber auch Probleme zu lösen gehören zu meinem Alltag. Andere auszubilden, bereitet mir große Freude, da ich mein Wissen und meine Erfahrung an junge Menschen weitergeben kann. Diese Aufgabe führe ich verantwortungsvoll aber auch mit Herzblut und Leidenschaft aus.

Am Institut der RWTH AACHEN gefällt mir die Zusammenarbeit mit Menschen aus ganzer Welt und hier stehen Gleichbehandlung und Antidiskriminierung im Vordergrund. Im eigenen Betrieb habe ich bei der Projektführung die Möglichkeit für meine Kunden gezielt Lösungen zu finden auf nationaler Ebene. Und darüber hinaus erstrecken sich meine Dienstleistung und Produkte über verschiedene Länder Südamerikas, um dort Technologie-Transfers zu ermöglichen, wo es momentan noch eingeschränkte Möglichleiten gibt, aufgrund mangelnden Kenntnisse und mangelnder Aktualisiserung der Technik. Mein Betrieb bietet unter anderem die Möglichkeit an, Elektrizität an Orten der dritten Welt zu bringen, um dort Menschen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Das ist nicht nur vom ökonomischen Vorteil, sondern hilft dabei das Leben vieler Menschen zu verändern und weiterzuentwickeln.

Meine Botschaft für andere Menschen

Es ist eine Möglichkeit, interessierten Menschen meine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen. Ich bin mir sicher durch meinen Migrationshintergrund eine Art Empathie zu bewirken, die Perspektive und Mut weckt.

Man wird nicht zum Handwerker gemacht, man wird als Handwerker geboren! Wer sich für einen handwerklichen Beruf interessiert, experimentiert in erster Linie, weil er etwas mit den Händen machen möchte. Da empfehle ich für eine berufliche Orientierung, verschiedene Einrichtungen zu besuchen und das Angebot von Praktika in verschiedenen Bereichen erstmal zu nutzen, um selber herauszufinden welcher Beruf die richtige Wahl ist.

In Deutschland angekommen steht man als Erstes vor der Herausforderung die Sprache zu erlernen und sich der Kultur anzupassen. Es ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Doch mit Ehrgeiz, Disziplin und Offenheit kann man es schaffen, indem man ständig daran arbeitet. Zu Beginn empfehle ich einen Deutschkurs zu besuchen, dann die „Basics“ der Allgemeinbildung bei Bedarf zu vervollständigen, so schafft man gute Voraussetzungen einen ersehnten Ausbildungsplatz zu finden.

Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.

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Ihre Kontaktpersonen

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Ich bin Botschafter_in

Mohamedbirhan Adem

„Immer weiter machen, auch wenn es nicht so gut läuft.“

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Ihre Kontaktperson

Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

Mitarbeiter im Projekt "Förderung der beruflichen Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte - FIF"

klaus.polinske@btz-rohr.de

Tel.: +49 36844 47-309

Beruf und aktuelle Position: Fahrzeuglackierer (Geselle)

Handwerkskammer: Südthüringen

Betrieb: Rockenstein GmbH Schleusingen

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch, Tigrinisch, Amharisch

Mein beruflicher Weg

Ich hatte schon in meiner Heimat als Maler gearbeitet und hier in Rohr BTZ als Fahrzeuglackierer ein Praktikum gemacht. Dann habe ich mich dafür entschieden, Fahrzeuglackierer zu werden.

Mit Hilfe von Mitarbeitern/Beratern im Rohr BTZ wurde ein Praktikum organisiert. Daraus entstand ein Ausbildungsverhältnis. Während der Ausbildung ABH.

Die Mitarbeiter der Integrationsprojekte im Rohr im BTZ, ABH Meiningen (Ausbildungsbegleitende Hilfen, Unterricht) haben mich unterstützt.

Meine aktuelle Position

Metalliclack lackieren, Autolackieren.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Botschaft für andere Menschen

Erst ein Praktikum zu machen und dann die Ausbildung. Ein Schritt nach dem anderen.

Ich möchte neu Ankommenden in Deutschland einen Weg zeigen. Immer weiter machen, auch wenn es nicht so gut läuft.

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Ich bin Botschafter_in

Farhad Mohammadi

„Einfach weitermachen und niemals aufgeben!“

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Ihre Kontaktperson

Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

Mitarbeiter im Projekt "Förderung der beruflichen Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte - FIF"

klaus.polinske@btz-rohr.de

Tel.: +49 36844 47-309

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker für Gebäude und Systemtechnik (Geselle)

Handwerkskammer: Südthüringen

Betrieb: ELKOM Elektro- und Kommunikationstechnik GbR

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Persisch

Mein beruflicher Weg

Meine aktuelle Position

Anderen zu helfen und man kann fast überall einen Job fnden.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Botschaft für andere Menschen

Niemals aufzugeben, sich auf ihre eigenen Ziele zu konzentrieren.

Niemals sich von jemandem runterziehen lassen, einfach fleißig weitermachen.

Es gibt Höhen und Tiefen auf dem Weg, einfach weitermachen und niemals aufgeben.

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© Torsten Heidemann / Handwerkskammer Oldenburg

Kasem Shahin

Beruf und aktuelle Position: Fahrzeuglackierer (Auszubildender)

Handwerkskammer: Oldenburg

Betrieb: Förster und Beling GmbH

Gesprochene Sprachen: Kurdisch, Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Ich habe ein paar Mal Praktikum gemacht. So habe ich Praktikum als Mechatroniker und zweimal als Fahrzeuglackierer gemacht und einmal als Frisör. Und da habe ich mich dafür entschieden, dass ich Fahrzeuglackierung machen will.

Ich bin seit März 2016 in Deutschland.

Ich habe zuallererst einen Deutschkurs gemacht und danach habe ich mein Hauptschulabschluss auch fertig gemacht. Und nach der Hauptschule habe ich mir eine Ausbildung gesucht.

Ich habe meine erste Lehrausbildung in Baden-Württemberg gemacht. Dort habe ich Hilfe von der Arbeitsagentur für Arbeit bekommen. Und im zweiten Lehrjahr habe ich Hilfe von der Handwerkskammer bekommen.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt mein Beruf, weil ich Autos liebe und man sie alle in verschiedenen Farben vielfältig lackieren kann.

Nette Arbeitskollegen und gute Chefs, die alle hilfsbereit sind.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Mein Ziel ist, dass ich meine Ausbildung erfolgreich absolviere und ich mit einer Weiterbildung beginnen kann.

Meine Botschaft für andere Menschen

Weil ich es gut finde, was die Initiative anbietet. Die helfen gerne, das finde ich gut.

Ich rate anderen Menschen, die eine Ausbildung machen wollen, dass sie zu einer Handwerkskammer gehen sollen, dort erhalten sie Hilfe und Unterstützung.

Zuallererst besucht einen Deutschkurs. Das ist das Wichtigste und nach der Sprache die Ausbildung.

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Ihre Kontaktpersonen

Hussein Kerri

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater für Integrationsprojekt "handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

kerri@hwk-oldenburg.de

Tel.: +49 441 232-240

Dennis Jahn

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater für Integrationsprojekt "handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jahn@hwk-oldenburg.de

Tel.: +49 441 232-234

© Torsten Heidemann / Handwerkskammer Oldenburg

Sonia Isso

„… einfach sich selbst vertrauen und sich engagieren.“

Beruf und aktuelle Position: Friseurin (Auszubildende)

Handwerkskammer: Oldenburg

Betrieb: Studio 66

Gesprochene Sprachen: Kurdisch, Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Ich möchte Friseurin werden, damit ich später mit meinem Mann zusammenarbeiten kann, also selbstständig werden.

Ich habe erst mal in Sprachkursen B1 und B2 die deutsche Sprache gelernt. Dann habe ich mich dafür entschieden, dass ich diese Ausbildung mache.

Bevor ich mit der Ausbildung anfing, war ich bei einer Maßnahme (Training & Integration GmbH, GSM), da haben sie mir sehr geholfen, mit den Bewerbungen, dem Lebenslauf und bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle, bis ich die Ausbildung gefunden und angefangen habe. Meine Chefin und ich haben die Beratung bei der HWK von Herrn Kerri bekommen, der uns ermutigt hat, mit der Ausbildung anzufangen.

Meine aktuelle Position

Der Kontakt mit den Leuten jeden Tag, die Kreativität und Menschen zu verschönern.

Meine netten Arbeitskollegen und meine nette Chefin, die angenehme Atmosphäre und die angenehmen Arbeitszeiten.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Dass ich später meinen Meister mache und selbstständig werde. Also einen Laden zu eröffnen mit meinem Mann.

Meine Botschaft für andere Menschen

Damit ich meine Erfahrungen mit anderen Leuten teilen kann. Zum Beispiel wie ich diese Ausbildung gefunden habe und damit ich den Leuten Mut dafür geben kann, dass sie auch eine Ausbildung machen.

Dass sie nie aufgeben, immer weitermachen und fleißig arbeiten.

Das Wichtigste ist, dass sie erstmal die Sprache lernen, sich in der deutschen Gesellschaft engagieren, keine Angst haben und sich trauen zu sprechen.

Ich würde sagen: Habt keine Angst, macht was ihr gerne machen möchtet und was euch Spaß macht. Das Wichtigste ist, wie gesagt, erstmal die Sprache wenigstens ein bisschen zu lernen. Ich kann auch nicht perfekt Deutsch sprechen, aber trotzdem habe ich mich getraut die Ausbildung zu machen, weil dann die Sprache mit der Zeit kommt. Dann kommen auch Freunde in der Berufsschule und in der Arbeit. Also einfach sich selbst vertrauen und sich engagieren.

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© Torsten Heidemann / Handwerkskammer Oldenburg

Oger Khaled

„Jeder Mensch muss sich ein Ziel setzen und auf dieses Ziel hinarbeiten“

Beruf und aktuelle Position: Fliesen-Platten und Mosaikleger (Auszubildender)

Handwerkskammer: Oldenburg

Betrieb: Hans-Georg Müller Fliesenverlegung

Gesprochene Sprachen: Kurdisch, Arabisch und Deutsch

Mein beruflicher Weg

In meiner Heimat habe ich mit meinem Vater verschiedene Handwerksarbeiten gemacht und viel dabei gelernt. In Deutschland habe ich zuerst Deutschkurse besucht und die Sprache gelernt, mit dem Ziel eine Ausbildung zu machen.

Ich habe meinem Ziel, einen Beruf zu erlernen nicht aus den Augen verloren. Ich habe mich über die Vorteile einer dualen Berufsausbildung informiert.

Auf meinem Weg habe ich Unterstützung von der Stadt Oldenburg bekommen und von dem Verein Pro Connect. Die Handwerkskammer, Herr Kerri hat mir und meinem Chef Mut gemacht, diesen Weg zu gehen und hat uns darüber beraten, welche Schritte während einer Ausbildung notwendig sind (Nachhilfe, Besuch der BBS und Nachvollziehen des Fachunterrichts), um die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen.

Meine aktuelle Position

Als Handwerker lernt man viele Handgriffe und Fertigkeiten, die man für sich selbst einsetzen kann.
Zum Beispiel bei der Renovierung und Sanierung der eigenen Wohnung/Haus. Sichere und dauerhafte Beschäftigung, weil Fachkräfte im Handwerk immer gebraucht werden. Man trifft immer neue Leute und lernt sie kennen.

Ordentlich nach Terminabsprachen zu arbeiten, Sauberkeit und Fachmännische Arbeit abzuliefern und der Respekt gegenüber den MitarbeiterInnen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte anderen Menschen von Handwerksberufen erzählen und versuchen ihnen die Vorteile meines Berufs zu erläutern.

Ich rate Menschen, sich mit Handwerksberufen auseinander zu setzen, weil das Handwerk eine sichere Zukunft hat. Sich ein Ziel zu setzen und ihr Ziel bis zum Erfolg zu verfolgen.

Die deutsche Sprache zu lernen und sich mit der dualen Ausboldung auseinanderzusetzen.

Jeder Mensch muss sich ein Ziel setzen und auf dieses Ziel hinarbeiten (einen Zukuftsplan haben).

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Hussein Kerri

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater für Integrationsprojekt "handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

kerri@hwk-oldenburg.de

Tel.: +49 441 232-240

Dennis Jahn

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater für Integrationsprojekt "handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jahn@hwk-oldenburg.de

Tel.: +49 441 232-234

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Mirwais Hashemi
© Kathrin Jegen

Mirwais Hashemi

„Stell Fragen, um mehr Information zu bekommen,
sei zielstrebig und gebe nicht auf.“

Beruf und aktuelle Position: Feinwerkmechaniker, Auszubildender
Handwerkskammer: Hannover
Betrieb: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
Gesprochene Sprachen: Persisch, Englisch, Deutsch, Urdu, Paschto

Meine aktuelle Position

Die handwerkliche Fertigung, mit Maschinen und automatisierten Maschinen zu arbeiten, mit unterschiedlichen Werkstoffmaterialien zu arbeiten und die anspruchsvollen Arbeitsaufträge.

  • Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter*innen
  • Dass ich mir mehr Zeit zum Lernen nehmen kann, ohne unter Druck zu stehen
  • Bereitstellung aller Art
  • Sonder- und Einzelfertigungen

Mein beruflicher Weg

Durch den Besuch von Maßnahmen

Um mich zu präsentieren, habe ich zuerst die Sprache gelernt. Ich habe mehrere Praktika besucht, um meine Fähigkeiten kennenzulernen und habe mir ein Ziel gesetzt. Ich habe mich gezielt bei Betrieben beworben und Maßnahmen besucht. Ich habe mir auch Hilfe geholt, um das Ziel zu erreichen.

In erster Linie durch meine Bekanntschaften, dann durch Praktika und Maßnahmen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte mich zum Meister oder Techniker weiterbilden.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte die Wege, die ich selbst gegangen bin, den Hilfsbedürftigen erklären, damit sie ihre Ziele in handwerklichen Berufen einfach erreichen können. Ich möchte dadurch neue Erfahrungen sammeln und Menschen helfen.

Für die Menschen, die neu in Deutschland sind, sollte das erste Ziel die Sprache sein. Allgemein für alle, die nicht wissen, wozu sie fähig sind, ein Praktikum zu machen und keine Hilfe abzulehnen. Letztens sich ein Ziel zu setzen und sich zielfokussiert zu bewegen.

Die Sprache zu lernen und das System in Deutschland kennenzulernen. Bekanntschaften zu machen und bei Unklarheiten Fragen zu stellen, sich zu informieren und für das Ziel aktiv zu arbeiten.

Stell Fragen, um mehr Information zu bekommen, sei zielstrebig und gebe nicht auf.

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Julia Yilmaz

Regionale Koordinierung der Initiative

Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jyilmaz@hwk-hannover.de

Tel.: +49 5131 7007-682

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Botschafter-Video von Yousef Abujubbeh

Yousef Abujubbeh

Die Sprache ist der Schlüssel

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Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (Geselle)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Elektrotechnik ELL

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Irgendwann in der 10. Klasse war mir klar, dass ich eine Ausbildung im Handwerk mache. Ich hatte sehr großes Interesse an Berufen, bei denen man sieht, was man gemacht hat und auch im Privaten nutzen kann. Als Erstes habe ich ein Praktikum bei einem Kfz-Mechatroniker gemacht, aber die Werkstatt war langweilig. Nachdem ich das Praktikum bei einem Elektroniker gemacht habe, war mir klar, dass das mein Beruf wird, weil er an der frischen Luft und vielfältig ist.

Ich habe die Sprache gelernt und die Schule besucht, viele Bewerbungen geschrieben und Praktika gemacht. Ich habe Infoabende besucht und viel Motivation und Interesse bei meinem Arbeitgeber gezeigt. Ich habe viel gelernt und trotz vieler Absagen war mir klar, dass irgendeine Tür irgendwo für mich geöffnet wird.

Von meinem Chef, Kollegen und von der abH am Arbeitsamt (Ausbildungsbegleitende Hilfe).

Meine aktuelle Position

Mein Beruf gefällt mir sehr gut. Ich habe mich dieses Jahr sogar für den Meister angemeldet, aber ich glaube, ich muss ihn wegen privater Probleme auf das nächste Jahr verschieben. Das ist kein Problem, dann habe ich mehr Erfahrungen gesammelt.

Mein sehr sozial eingestellter Chef und die vielen netten Kollegen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Auf jeden Fall der Meister.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte die Hilfe, die ich damals bekommen habe, weitergeben. Ich kenne die Ängste von Menschen, die ein neues Leben in einem fremden Land aufbauen wollen.

Immer motiviert bleiben, Interesse zeigen und immer fragen.

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Farhad Azizi
© Farhad Azizi

Farhad Azizi

„Ich freue mich darüber, Menschen helfen zu können ihren Weg zu finden und erfolgreich zu sein.“

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Ihre Kontaktperson

Ralf Holze

Ralf Holze

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

ralf.holze@hwk-hildesheim.de

Tel.: +49 5121 162-310

Beruf und aktuelle Position: Fliesenleger (Geselle)

Handwerkskammer: Hildesheim-Südniedersachsen

Betrieb: Dirk Neumann

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Persisch, Dari

Meine aktuelle Position

Alles! Besonders wenn ich die Menschen damit glücklich machen kann und ihnen ihr „Traumbad“ fliese!

Nette Kollegen, netter Chef. Der Chef in meinem Betrieb hat viel Erfahrung und geht sehr fair mit seinen Mitarbeitern um.

Mein beruflicher Weg

In erster Linie bin ich durch meinen Onkel, der im Iran als Fliesenleger arbeitet, auf den Beruf gekommen. Durch ihn hatte ich bereits ein wenig Erfahrung als ich nach Deutschland kam. Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass der Beruf aus vielen Facetten besteht, wie z.B. theoretische Vorarbeit, bei der vor allem eine gute Vorstellungskraft verlangt wird. Dieser Ausgleich zwischen theoretischer Planung, praktischer Ausführung und am Ende vor seinem Ergebnis zu stehen und zu sehen, was man geschafft hat, macht mir viel Spaß.

Ich lebe seit Juli 2015 in Deutschland.

Deutsch lernen; Erfahrungen sammeln; gute Menschen kennenlernen; einen passenden Ausbildungsplatz finden.

Ich habe gelernt selbstbewusster zu werden und gemerkt, dass es wichtig ist Durchhaltevermögen zu haben – und auch geduldig zu sein!

Ich hatte das Glück ziemlich schnell in einer deutschen Gastfamilie aufgenommen zu werden. Meine Gasteltern haben mich sehr unterstützt, z.B. beim Lernen der deutschen Sprache, bei der Suche nach einem guten Ausbildungsplatz und bei bürokratischen Dingen. Auch durch meine Lehrer in der Schule oder durch die Gesellen in meiner Firma habe ich viel Unterstützung erfahren.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte auf jeden Fall noch den Meister machen, damit ich mich irgendwann selbstständig machen kann und so auch noch mehr Erfahrungen/mehr Wissen sammeln.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich freue mich sehr darüber Menschen helfen zu können ihren Weg zu finden und erfolgreich zu werden. Besonders möchte ich Menschen inspirieren, die vielleicht noch nicht wissen was für Fähigkeiten sie haben. In meiner Anfangszeit in Deutschland habe ich mich auch über jede Unterstützung und Inspiration gefreut.

  • Sich zu informieren, was es alles gibt und was zu ihnen passen würde
  • Erfahrungen durch Praktika machen und viele Fragen zu stellen
  • Offen zu sein und Dinge auszuprobieren
  • Nicht gleich aufzugeben, wenn mal etwas nicht so gut läuft

Wenn man Wasser in ein Glas füllt, nimmt es die Form vom Glas an. Wenn man Wasser in eine Kanne füllt, nimmt es die Form der Kanne an. Ich möchte damit sagen, dass man flexibel und anpassungsfähig sein muss, damit man sich ein gutes Leben aufbauen kann und auch Spaß daran hat.

Versuche immer die positiven Dinge zu sehen und gebe nicht so schnell auf, wenn es mal nicht so gut läuft.

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