Weronika Watrakiewicz

Weronika Watrakiewicz

„Egal woher du kommst, trau dich, deinen Weg so zu gehen, wie du möchtest- sei mutig und selbstbestimmt!“

Beruf und aktuelle Position: Kauffrau für Büromanagement (Auszubildende)

Handwerkskammer: Erfurt

Betrieb: Handwerkskammer Erfurt

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Polnisch, Englisch

Meine aktuelle Position

Die Vielfältigkeit an Aufgaben, Arbeitsflexibilität und die Zukunftsperspektive durch die Ausbildung.

Es gibt viele Abteilungen, die unterschiedliche Aufgaben haben. Die Veranstaltungen, an welchen ich teilnehmen kann.

Mein beruflicher Weg

Durch die Berufsorientierung in der 8. und 9. Klasse. Erst da wurde mir klar, dass ein Bürojob das Richtige für mich ist.

Ich habe Bewerbungsschreiben und meinen Lebenslauf an verschiedene Betriebe geschickt.

Von der Schule (Berufsberaterin von der Arbeitsagentur).

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte Weiterbildungen in meinem Beruf machen und eventuell ein Studium.

Meine Botschaft für andere Menschen

Um jungen Menschen, die aus dem Ausland kommen, zu zeigen, dass wir auch viele Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland haben.

Praktika zu machen, um zu sehen, ob das Handwerk für diese Person das Richtige ist.

Trotz Sprachschiwerigkeiten sich zu trauen und eine Ausbildung zu suchen.

Egal woher du kommst, trau dich, deinen Weg so zu gehen, wie du möchtest- sei mutig und selbstbestimmt!

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Ihre Kontaktperson

HWK-Erfurt Ansprechperson: Magdalena Szypa

Magdalena Szypa

Regionale Koordinierung der Initiative

Grundsatzaufgaben Bildung

mszypa@hwk-erfurt.de

Tel.: +49 361 67 07 5111

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Noch mehr Infos zu diesem Beruf finden Sie hier.

Leonid Vodnyev

„Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist.“

Beruf und aktuelle Position: Maler und Lackierer (Meister und Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Malermeisterbetrieb Delevo

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch

Meine aktuelle Position

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Das Unternehmen weiter voranbringen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich denke, das ist ein guter Weg, um jungen Menschen zu zeigen, dass das Handwerk auch ein interessanter Bereich sein kann.

Mit das Wichtigste ist es, die deutsche Sprache zu lernen, und der Rest kommt mit der Zeit.

Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist. Sei es im Betrieb oder schon, wenn man auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz ist.

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Ihre Kontaktperson

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Sabine Wessing

Regionale Koordinierung der Initiative

Unternehmensberatung

sabine.wessing@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 4711-73

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„Egal, wie viel Mühe es dich kostet: Durch die Anerkennung wird es besser in deinem Beruf“

Hamsa Mohamed-Mohand, Mechatroniker für Kältetechnik

„Egal, wie viel Mühe es dich kostet: Durch die Anerkennung wird es besser in deinem Beruf“

Hamsa Mohamed-Mohand, Mechatroniker für Kältetechnik

Der gelernte Kältetechniker Hamsa Mohamed-Mohand hat seine Berufsausbildung in Spanien absolviert – und erfolgreich ein Berufsanerkennungsverfahren in Deutschland durchlaufen. Im Interview spricht er über seinen Weg zum Wunschjob in Deutschland und wie ihn die IQ Anerkennungsberatung unterstützt hat.

Herr Mohamed-Mohand, können Sie uns ein wenig über Ihre Geschichte erzählen? Wo sind Sie geboren und wo haben Sie bisher gelebt? Und wie sind Sie dahin gekommen, wo Sie jetzt sind?

Hamsa Mohamed-Mohand: Ich bin in einer kleinen Stadt im Süden Spaniens geboren, eine EU-Grenzstadt in Afrika.* Dort habe ich erst einmal eine Ausbildung zum Informatiker gemacht. Wegen der Arbeitsmarktsituation in Spanien habe ich die zweite Ausbildung zum Kälteanlagenbauer in Granada gemacht. Meine Geburtsstadt ist so klein, dort war das nicht möglich. Granada ist eine sehr schöne Stadt, eine Studentenstadt, wie bei uns hier in Göttingen. Ich habe meine Ausbildung dort 2012 abgeschlossen und seitdem fast nur als Informatiker gearbeitet. Meine Berufserfahrung als Kälteanlagenbauer habe ich fast nur in Deutschland gesammelt.

*Es gibt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste an der Grenze zu Marokko zwei spanische Städte (Exklaven), die zur EU gehören.

Wie sind Sie auf den Beruf Kältetechniker gekommen?

Hamsa Mohamed-Mohand: Durch eine Zeitarbeitsfirma, die ein Büro in Spanien hat. Die vermitteln, soweit ich weiß, pro Jahr um die 100 spanische Handwerker nach Deutschland. Die Zeitarbeitsfirma bekommt Geld, muss die Handwerker aber schulen. Ich habe über die Zeitarbeitsfirma einen Monat Deutschkurs bekommen, das ist sehr wenig.

Hat das für Sie funktioniert, das Arbeiten in Deutschland, mit nur einem Monat Deutschkurs?

Hamsa Mohamed-Mohand: Nein. Ein einmonatiger Deutschkurs ist definitiv nicht genug. Ich war zuerst bei einer Elektrofirma, einen Monat, das war aber nicht mein Beruf. Dann hat die Zeitarbeitsfirma einen zweiten Kunden gefunden, eine große Firma im Bereich Kälte- und Klimatechnik, hier in Northeim bei Göttingen. Seit Juni 2018 bin ich dort. Erst einmal als Helfer, über die Zeitarbeitsfirma. Normalerweise ist es so: Man arbeitet dort sechs Monate über die Zeitarbeitsfirma, dann nochmal sechs Monate und wenn das gut läuft, fängt man dann direkt bei der Firma an. Ich bin nach meinem siebten Monat dort direkt übernommen worden.

Dann haben Sie dort wahrscheinlich sehr gute Arbeit geleistet.

Hamsa Mohamed-Mohand: Ich bin sehr zufrieden mit meiner Firma. Aber die Bürokratie in Deutschland: Deine Ausbildung passt in Deutschland, aber du darfst am Anfang nicht in deinem richtigen Beruf in Deutschland arbeiten. In deinem Arbeitsvertrag steht so etwas wie: angelernter Facharbeiter. Es ist insgesamt sehr viel Bürokratie. Bei mir hat das neun Monate gedauert – und ich habe nicht direkt angefangen, sondern vorher sehr viel recherchiert, Infos gesammelt. Ich wusste, was man braucht. Ich habe zusammen mit meiner Firma einen Deutschkurs gebucht. Und gemacht. Und bestanden. Dann habe ich mit dem Anerkennungsverfahren angefangen. Weil ich vorher wusste: Da braucht man Berufserfahrung, mindestens sechs Monate, einen Deutschkurs, ein bestimmtes Deutschniveau und natürlich die richtige Ausbildung. Ich habe das selbst verglichen, meine Ausbildung hat fast dieselben Inhalte wie die deutsche Ausbildung.

Also das, was Sie können müssen für den Beruf, ist in Spanien und in Deutschland sehr ähnlich?

Hamsa Mohamed-Mohand: Ja, richtig. Ich habe die Unterrichtspläne verglichen und man kann sagen: Das war fast das Gleiche. Aber man hat trotzdem Angst. Man denkt, dass man vielleicht trotzdem nicht die volle Anerkennung bekommt. Aber Gott sei Dank war alles gut bei mir.

Wer hat Ihnen bei der Berufsanerkennung geholfen, hier in Deutschland?

Hamsa Mohamed-Mohand: Frau Vette von der IQ Anerkennungsberatung der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen. Sie hat mir sehr viel geholfen. Ich habe 1.000 E-Mails geschrieben, sie hat jedes Mal geantwortet. Wir haben auch oft telefoniert. Man hat so viele Fragen: Was kommt zuerst? Was muss ich jetzt machen? Sie hat mir erzählt, dass es eine finanzielle Hilfe gibt (den Anerkennungszuschuss der Bundesregierung, Anmerkung der Redaktion). Das hat gedauert, aber es hat geklappt. Aber viel Papierkram.

Das Problem am Anfang ist: Du weißt nicht, wohin du gehen, an wen du dich wenden sollst. Die Bildungsgenossenschaft, bei der Frau Vette arbeitet, habe ich in Spanien gefunden. Bevor ich nach Deutschland gegangen bin, wusste ich, ich habe noch fünf Monate, in dieser Zeit muss ich so viele Infos sammeln wie möglich. Ich habe in Spanien auch einen Deutschkurs angefangen für ein paar Monate. Dann habe ich sehr viel recherchiert. Und danach wusste ich, in Göttingen gibt es ein Büro, das hilft. Aber normalerweise hat man nicht so viele Infos. Vielleicht konnte ich so viel recherchieren, weil ich auch Informatiker bin. Aber es ist ein bisschen kompliziert für normale Leute.

Manchmal fehlt es auch ein wenig an Empathie. Keiner kann deine Situation nachvollziehen. Manche Beamte haben fast gar keine Empathie. Du bist neu in Deutschland. Du musst direkt arbeiten und du bist ja auch nach Deutschland gekommen wegen der Arbeit. Aber manchmal musst du einen Tag Urlaub nehmen, um zu einer Antragsstelle zu gehen, und die helfen dir dann nicht viel und geben dir keine Infos. Ich erinnere mich an meinen zweiten oder dritten Monat in Deutschland, da war eine nicht sehr nette Dame in der Verwaltung in Göttingen, die mich gefragt hat: „Warum können Sie so schlecht Deutsch?“ – „Ich bin neu hier. Können wir bitte auf Englisch …“ – „Nein.“ Aber es ist nicht oft so. Und manchmal findest du Leute wie Frau Vette. Ich habe Frau Vette einmal gesagt, dass sie mit mir mehr als üblich gemacht hat. Sie hat mir sehr viel geholfen, alle E-Mails beantwortet, immer freundlich, immer hilfsbereit.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf Kältetechniker?

Hamsa Mohamed-Mohand: Ich bin sehr detailliert in meiner Arbeit und versuche, sehr korrekt zu arbeiten. Bei uns in der Firma ist es so: Es ist eine große Firma, die Arbeit wird aufgeteilt. Es gibt eine Montageabteilung, eine Serviceabteilung und eine Abteilung für Wartung. Meine spanische Ausbildung ist die gleiche wie in Deutschland, aber mehr in Richtung Wartung. Leider wird in Spanien aber gar nicht so viel Wartung gemacht (lacht). In der Ausbildung ist es ein großer Teil, in der Praxis kaum. Hier in Deutschland ist die Wartung sehr wichtig. Man kann sagen: Meine spanische Ausbildung passt sehr gut nach Deutschland, aber nicht so gut nach Spanien.

Und sind Ihre Kollegen nett?

Hamsa Mohamed-Mohand: Die meisten meiner Kollegen sind sehr nett. Ich glaube an Gott und an Karma. Wenn du ein gutes Herz hast und gute Sachen machst, dann sorgt Gott dafür, dass du guten Menschen begegnest. Ich habe einen Kollegen, der für mich wie ein Vater ist. Er hat mir am Anfang sehr geholfen und tut es immer noch. Am Anfang hatte ich ihm erzählt, wie kompliziert das bei mir ist. Auch mein jetziges Unternehmen hat mir sehr geholfen, ich werde ihnen immer dankbar sein. Denn normalerweise suchen solche Zeitarbeitsfirmen Menschen ohne Familie. Ich bin aber verheiratet. Meine Tochter war damals klein und meine Frau war schwanger. Auch deswegen dachte ich: So kann ich mein Leben nicht leben. Ich habe zwei Ausbildungen, aber nie eine feste Arbeit. Zuerst war es schwierig mit der Zeitarbeitsfirma. Die haben noch in Spanien sehr viel Hilfe versprochen, bei der Wohnungssuche zum Beispiel, haben mich aber dann nicht viel unterstützt. Natürlich, im Leben ist nicht alles einfach. Viele spanische Handwerker kommen nach Deutschland, aber nur 30 % bleiben, manchmal sogar noch weniger.

Wissen Sie, woran das liegt, dass sie nicht bleiben? Was braucht es Ihrer Meinung nach vor allem: Geduld, Zeit oder einen starken Willen?

Hamsa Mohamed-Mohand: Alles spielt zusammen. Das hat vielleicht auch etwas mit dem Alter zu tun. Ich bin nicht alt, aber die anderen sind jünger als ich. Man braucht auch Geduld. Am Anfang fängst du als Helfer an, aber du bist eigentlich Geselle. Du musst verstehen, das ist wegen der Sprache so, aber die andere Seite muss auch verstehen: Das kann nicht ein Jahr lang so bleiben. Das alles spielt zusammen. Viele haben nicht so viel Geduld und die andere Seite weiß nicht, wie es in Spanien organisiert ist. Ein Beispiel: In Spanien ist der Unterschied zwischen brutto und netto viel kleiner – in Spanien sind es 300–400 Euro Unterschied, hier in Deutschland ist es viel, viel mehr. Und das wird dir in Spanien nicht gesagt. Ich wusste das, bevor ich nach Deutschland kam, aber andere kennen das nicht. Mit einer Familie zu kommen, das ist nicht einfach. Aber mir haben sehr nette Kollegen damals geholfen. Und ich hatte keinen Plan B. Ich musste das einfach machen.

Manche Dinge hier sind sehr kompliziert. Ich glaube, Spanien ist unkomplizierter.

Hamsa Mohamed-Mohand: Alles hat Vor- und Nachteile. Und manche Sachen in Deutschland sind viel besser als in Spanien. Zum Beispiel das Thema Pünktlichkeit. In Spanien ist es oft so: schnell, schnell, mach mal, zu spät, egal. Und in Deutschland muss man pünktlich sein. Und ich bin pünktlich. In Spanien ist man nicht pünktlich. Es gibt ein paar Punkte, da passt das ganz perfekt hier mit mir, mit meiner Mentalität. In Spanien machen sie zum Beispiel auch keine Wartung, nur Reparatur. Wenn etwas kaputt geht, dann wird es repariert. Hier wird alles geplant, alles gut projektiert. Ich mache meistens nur Wartung und bin damit sehr zufrieden.

BBH Themenbotschafter "Hamsa Mohamed Mohand"
Der BBH Themenbotschafter "Hamsa Mohamed Mohand" mit seinem Firmenwagen. // © Hamsa Mohamed Mohand

Was würden Sie denn Menschen raten, die so einen Weg gehen möchten wie Sie, die also auch nach Deutschland kommen wollen und sich ihre Ausbildung anerkennen lassen möchten?

Hamsa Mohamed-Mohand: Nur ein Wort: Geduld. Und alles versuchen und viele Informationen sammeln. In Deutschland muss man immer im Kopf haben: Alles dauert. Und die Bürokratie: Nur sehr wenig ist digitalisiert, alles funktioniert mit Papier, alles muss per Fax geschickt werden, alles muss man scannen. Spanien ist da sehr viel weiter, dort kann man alles mit seinem elektronischen Ausweis machen, von zu Hause aus.

Das ist wahrscheinlich nochmal schwieriger, wenn man nur wenig Deutsch kann.

Hamsa Mohamed-Mohand: Ja, auf jeden Fall. Am Anfang brauchst du Englisch, denn nur mit dem wenigen Deutsch, was du kannst, klappt es nicht. Mir haben Kollegen erzählt, dass es früher bei der Zeitarbeitsfirma wesentlich längere Deutschkurse in Spanien gab, mehrere Monate, und dass in den ersten Monaten deine Wohnung in Deutschland bezahlt wurde. Bei mir gab es nur einen Monat Deutschkurs und einen Monat lang wurde die Wohnung bezahlt. Meine erste Priorität war, direkt bei meiner Firma angestellt zu werden, das hat sehr gut geklappt. Ich bin sehr dankbar und glücklich mit meinem Arbeitgeber.

Was möchten Sie beruflich noch erreichen?

Hamsa Mohamed-Mohand: Das habe ich noch gar nicht erzählt: Im Juli ziehe ich um nach Düsseldorf, ich habe eine neue Arbeitsstelle, das sind Partner meines jetzigen Arbeitgebers. Ich habe da Familie. Am Anfang, vor vier Jahren, da war ich allein in Deutschland – und jetzt wohnen viele Verwandte von mir in der Region Düsseldorf oder in der Nähe. Und mir ist Familie sehr wichtig. Durch meine Berufsanerkennung habe ich die neue Stelle bekommen, oder besser gesagt: ohne die Anerkennung hätte ich sie nicht bekommen. Egal, wie viel Mühe es dich kostet: Durch die Anerkennung wird es besser in deinem Beruf.

Also würden Sie empfehlen, das Anerkennungsverfahren zu machen?

Hamsa Mohamed-Mohand: Auf jeden Fall! Das muss man machen, wenn man etwas erreichen will. Du kannst natürlich auch einfacher Facharbeiter bleiben, aber wenn du mehr Lohn kriegen willst oder mal die Arbeitsstelle wechseln willst, dann geht das nur, wenn du deine Ausbildung hast anerkennen lassen.

Mussten Sie eigentlich nochmal zur Berufsschule gehen für die Anerkennung?

Hamsa Mohamed-Mohand: Gott sei Dank nicht (lacht). Ich hatte das befürchtet. Aber bei mir war es so: Die Ausbildungsstandards waren fast gleich und das wenige, das fehlte, konnte bei mir mit Berufserfahrung ausgeglichen werden. Ich hatte das ja auch vorher verglichen. Natürlich kannst du auch direkt anfangen, in Deutschland zu arbeiten, aber ich empfehle: erst Deutschkurs, dann Berufserfahrung sammeln in Deutschland, dann Anerkennung.

Das Leben hier wird immer besser. Und meine Familie ist auch glücklich hier. Alle in meiner Heimat wissen: Deutschland ist ein gutes Land zum Leben und zum Arbeiten.

Themenbotschafter zum Thema „Anerkennung“

Die Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation ist für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein wichtiges Thema.

Die Berufsanerkennung ermöglicht es ihnen, in den Berufen weiterzuarbeiten, in denen sie ihre Ausbildung in ihrem Heimatland gemacht haben. So müssen sie nicht wieder von vorne anfangen und hier eine Ausbildung beginnen, sondern können durch das offizielle Verfahren ihre Qualifikationen anerkennen lassen.

Weitere Informationen zum Thema „Anerkennung“

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Ihre Kontaktperson:

Katharina Hamann

Bundesweite Koordinierung der Initiative

wissenschaftliche Mitarbeiterin

khamann@zwh.de

Weiterführende Links und Angebote

Arbeitsblatt „Mein Weg zur Anerkennung“

Anerkennungs­beratungs­stellen des IQ Netzwerks

Informationsportal „Anerkennung in Deutschland“

Informationsportal „Make it in Germany“

Beratung von „ProRecognition“

Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung“

Logo: © Anerkennung in Deutschland

Logo: © Anerkennung in Deutschland

Das Interview führte Dorothea Körber (ZWH) im Rahmen der Aktion „Tage der Anerkennung“, die dieses Jahr bundesweite Aktionen rund um das Thema Berufsanerkennung bündeln, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Malika Boymirzoeva

„Wenn ihr denkt, dass das Ziel unerreichbar ist, ändert nicht das Ziel, sondern euren Aktionsplan.“

Beruf und aktuelle Position: Bäckerin (Gesellin)

Organisation: Handwerkskammer Aachen

Betrieb: Nobis-Printen

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Tadschikisch (Farsi), Russisch, Türkisch

Mein beruflicher Weg

In Tadschikistan gibt es kein Ausbildungsystem wie in mehr als der Hälfte der Länder der Welt. Dort sollte jeder nach dem Studium Anwalt oder Wirtschaftswissenschaftler werden, was ich auf Wunsch meines Vaters getan habe.

Nach dem Studium bin ich nicht in die Wirtschaft eingestiegen, sondern habe angefangen, wunderschöne Torten für meine Freunde zu backen, da ich als kleines Mädchen immer backen und dekorieren wollte. Später habe ich mit meiner Schwester eine kleine Bäckerei-Konditorei eröffnet, aber dann habe ich geheiratet und bin mit meinem Mann nach Deutschland gezogen. Genau hier begann meine große Reise in die Welt des Backens.

Als ich einen Deutschkurs besuchte, sah ich auf dem Weg dorthin immer eine Nobis-Bäckerei. Ich habe mich buchstäblich in den Namen und die Bäckerei verliebt und war jedes Mal überrascht, dass sie ein so tolles und starkes Unternehmen sein können.

Ich wollte bei ihnen eine Ausbildung machen und mich beruflich weiterentwickeln. 5 Monate lang habe ich Deutsch gelernt, damit ich meinen Traum vom Bäckerberuf schnell verwirklichen konnte.
Nichts in diesem Leben ist einfach. Um meine Ziele zu erreichen, musste ich viel arbeiten – meine Energie, meine Zeit aufwenden, mich in etwas einschränken. Manchmal gibt es Zeiten, in denen man alles aufgeben und seine Träume aufgeben möchte. Man soll in solchen Momenten daran denken, wie viel man gewinnt, wenn man weitermacht, und wie viel man verliert, wenn man aufgibt.

Das ist der erste Grund, warum ich Botschafterin werden möchte, um jungen Menschen zu helfen, indem ich sie über das Ausbildungssystem informiere. Als Mädchen aus einem anderen Land erinnere ich mich daran, wie schwierig es war, selbst Informationen über die Ausbildung zu finden. Ich hatte Angst bei dem Gedanken, dass ich wegen der Sprachbarriere und des schlecht geschriebenen Lebenslaufs keine Ausbildung machen könnte. Ich möchte anderen Mädchen oder Jungs wie mir helfen, die das System nicht kennen, und all ihre Zweifel über den Beruf ausräumen.

Meine aktuelle Position

Ich kann wirklich viele Argumente nennen, warum ich meinen Beruf mag:

Arbeitszeit: Früh aufstehen bedeutet früh Feierabend machen.

Der Geruch von warmen Brötchen, frischem Brot, Kuchen, Torten und vielen weiteren Köstlichkeiten weckt in vielen Menschen positive Gefühle und regt den Appetit an.

Positive Gefühle: Die Kunden, die eine Bäckerei besuchen, kommen in der Regel mit einem Lächeln im Gesicht.

Kreativität: Backrezepte gibt es unendlich viele. Natürlich gibt es immer wieder Klassiker, an deren Rezepte man sich halten wird. Dennoch kann der Bäcker seinen Produkten immer eine persönliche Note geben, um sich von den Mitbewerbern abzuheben.

Die Atmosphäre dort, das freundliche Personal, die Teamarbeit.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich werde mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen, sondern in naher Zukunft meine Meisterschulung machen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Jeder Minderjährige macht sich Gedanken über seine Zukunft und darüber, wer er werden will. Auf dem Weg dorthin verlieren sich einige, weil sie nicht an sich selbst oder an ihre eigene Stärke glauben, oder sie werden einfach in eine Richtung gelenkt, in der sie sich nicht glücklich fühlen.

Ich denke, dass wir als Botschafter ein Zeichen setzen können, dass sie keine Angst vor der Sprachbarriere und der Unsicherheit haben sollten.

Hört immer auf eurer Herz – es sagt nichts Falsches. Euer Job sollte euch Freude und Glück bringen, da wir die Hälfte unseres Lebens bei der Arbeit verbringen.

Die erste Schlussfolgerung, die gezogen wurde, ist, dass, wenn die Sprachkenntnisse und die beruflichen Qualifikationen auf dem gleichen Niveau sind, stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Wenn ihr denkt, dass das Ziel unerreichbar ist, ändert nicht das Ziel, sondern euren Aktionsplan.

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Ihre Kontaktpersonen

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

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Homam Al Jendi

„Tue das, was du liebst, und du wirst Erfolg haben!“

Beruf und aktuelle Position: Kfz-Mechatroniker (Geselle)

Handwerkskammer: Südthüringen

Betrieb: CarUnion, Bad Salzungen

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Durch meine Ausbildung habe ich den Beruf des Kfz-Mechatronikers erlernt.

Ich lebe seit 6 Jahren in Deutschland.

Von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter.

Meine aktuelle Position

Es gibt immer etwas Neues und in meiner Arbeit treffen sich die geistigen und die körperlichen Aktivitäten.

Meine Kollegen sind nett und helfen mir immer.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Sprachkenntnisse zu verbessern und mich dann zum Meister ausbilden zu lassen.

Meine Botschaft für andere Menschen

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Ihre Kontaktperson

Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

Mitarbeiter im Projekt "Förderung der beruflichen Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte - FIF"

klaus.polinske@btz-rohr.de

Tel.: +49 36844 47-309

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Hayatullah Noorzai

„Es ist nie zu spät, dein Ziel zu erreichen.“

Beruf und aktuelle Position: Mechatroniker für Kältetechnik (Geselle)

Handwerkskammer: Hannover

Betrieb: WISAG Gebäude- und Industrieservice

Gesprochene Sprachen: Paschto, Deutsch, Englisch, Dari, Urdu

Mein beruflicher Weg

Durch die Schule. Für meinen Hauptschulabschluss musste ich auch ein Praktikum machen. Über die Schule habe ich Kontakt zur Firma Roter Kältetechnik in Garbsen bekommen. Dort habe ich das Praktikum gemacht. Und dann auch mit meiner Ausbildung angefangen.

Ich bin seit dem 01.12.2014 in Deutschland.

Ich habe als Erstes innerhalb eines halben Jahres die Sprache gelernt und danach den Hauptschulabschluss gemacht. Dann, wie erwähnt, eine Ausbildung und ich wurde von der gleichen Firma übernommen als Geselle.

In der Schule. Während meiner Ausbildung nicht viel, obwohl es eine anspruchsvolle Ausbildung ist. Aber ich habe mir auch Hilfe gesucht.

Meine aktuelle Position

Mein Beruf ist einfach cool. Heute schon und in Zukunft erst recht. Ohne Kältetechnik ist das Leben inzwischen sehr schwer. Weil alles, was wir um uns herum haben, auch mit Kälte und Klima zu tun hat.
Ich arbeite nicht fest an einer Stelle. Ich bin Servicemitarbeiter und arbeite überall. Ich kann mich spezialisieren, weiterqualifizieren und weiterbilden. Es sind viele Türen offen für einen Kältetechniker.

Atmosphäre, Freundlichkeit, Freiraum für eigenverantwortliche Arbeit.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Vielleicht irgendwann den Meister machen. Aber auf jeden Fall weiter Lehrgänge machen und sich im Kälte-Bereich qualifizieren und spezialisieren.

Meine Botschaft für andere Menschen

Junge Menschen unterstützen, die nicht genug Informationen und Wissen haben, was und wo sie etwas für ihre Zukunft machen können. Ihre Fragen beantworten, wo sie überhaupt Unterstützung bekommen. Menschen helfen, die hier neu sind und große Probleme mit der Sprache haben. Einen guten Weg in einen Beruf zeigen und sich als mögliches Vorbild vorstellen.

Die Angebote nutzen, sich über Sprache, Berufe, Praktikum und Ausbildungsdauer zu informieren.

Das wichtigste und der Schlüssel ist die Sprache. Ohne Sprachen ist man blind, taub und stumm; deswegen die Sprache lernen. Mit Deutschen und Menschen, die deutsch sprechen, in Kontakt kommen. Zum Beispiel ins Theater gehen, Fußball spielen, eine andere Sportart ausüben, an Aktivitäten teilnehmen.

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Ihre Kontaktperson

Julia Yilmaz

Regionale Koordinierung der Initiative

Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jyilmaz@hwk-hannover.de

Tel.: +49 511-34859-682

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Mustafa Moussa

„Lesen, Lernen, Arbeiten“

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Ihre Kontaktperson

Julia Yilmaz

Regionale Koordinierung der Initiative

Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jyilmaz@hwk-hannover.de

Tel.: +49 511-34859-682

Beruf und aktuelle Position: Kfz-Mechatroniker (Geselle)

Handwerkskammer: Hannover

Betrieb: VW

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Ich habe den Beruf von meinem Vater gelernt und habe hier eine Ausbildung gemacht.

Seit 6 Jahren und 6 Monaten.

Von meinem Nachbarschaftskreis und von der Schule.

Meine aktuelle Position

Probleme zu finden und zu lösen.

Die Sichereit und als Team zu arbeiten.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte den Meistertitel erwerben.

Meine Botschaft für andere Menschen

Um den Anderen weiterzuhelfen, z.B. meine Erfahrungen zu teilen, einzelne Schritte zu erzählen und den Weg zu einem sicheren Job aufzuzeigen.

Einfach ein Praktikum zu machen und wenn es klappt eine Ausbildung zu machen.

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Kausar Khalil

„Macht mehrere Praktika, um herauszufinden, was euch gefällt!“

Beruf und aktuelle Position: Augenoptikerin (Gesellin)

Organisation: ARRIVO BERLIN

Betrieb: Brillenlounge24

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Nach meiner Ankunft in Deutschland habe ich mehrere Praktika gemacht um die richtige Entscheidung für mich zu treffen, welche Ausbildung ich in Deutschland mache. Mir war wichtig, dass ich in meinem neuen Beruf den Kontakt zu Kunden habe und ihnen helfen kann.

Ich lebe seit April 2015 in Deutschland.

Das wichtigste war zu allererst die deutsche Sprache zu lernen und die Sprachkurse sofort zu beginnen. Außerdem die deutsche Kultur kennenzulernen und mich schnell zu integrieren. Ich habe 3 Praktika absolviert und danach die Entscheidung zur Ausbildung als Augenoptikerin getroffen. Nach der bestandenen Ausbildung habe ich mich bei verschiedenen Augenoptikern beworben und einen Arbeitsvertrag unterschrieben.

Die Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben mir geholfen und mich gut untersützt. Die Klassenlehrer und Mitschüler in der Berufsschule haben mir auch sehr geholfen. ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching hat mich mit Lernmitteln und bei allgemeinen Fragen gut unterstützt.

Meine aktuelle Position

Der persönliche Kontakt zu Kunden.
Es wird nicht langweilig, weil jeder Kunde und jede Brille unterschiedlich ist.
Kunden die Unterstüzung, Beratung und Hilfe zu geben mit “meiner“ Brille wieder gut sehen zu können.

Die Arbeitstage sind von Montag bis Freitag.
Das Vertrauen des Geschäftsführer.
Gute Entfaltungsmöglichkeiten.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte den Meister machen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Damit neu angekommene Menschen in sich selbst vertrauen können, eine Entscheidung zu treffen und eine Ausbildung zu machen oder zu studieren.

Eine duale Ausbildung ist nie langweilig, da man Theorie und den praktischen Bereich zusammen lernt.
Nach der absolvierten dualen Ausbildung kann man überall arbeiten und eine passende Stelle finden.

Mehrere Praktika zu machen, dadurch weiß man, was einem am besten passt und gefällt.
Es war wichtig mich zu informieren, als ich die Praktika gemacht habe, habe ich viel und lang gefragt, um Informationen zur Ausbildung zu bekommen.

Sich selbst zu vertrauen, die Mitmenschen zu fragen und sich mehr zu informieren.
Hilfe zu holen von z.B. der Handwerkskammer, Agentur für Arbeit, dem JobCenter, im Internet zu recherchieren.etc.

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Ihre Kontaktpersonen

Irena Büttner

Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

buettner@hwk-berlin.de

030 25903 - 388

Dr. Johnny Van Hove

Projektleiter der Technischen Koordinierung (TK) ARRIVO BERLIN I BUS gGmbH

Zu den Aufgaben der TK gehören die Vernetzung der zehn Teilprojekte, die Fortbildung des Projektpersonals, die Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative und die Zuarbeit zum Fachcontrolling.

johnny.vanhove@bus-projekte.de

0162 1072233

Mehr zum Beruf erfahren?

Noch mehr Infos zu diesem Beruf finden Sie hier.

Abdulwahab Walizade

„Probiere dich selbst bei verschiedenen Praktika aus und suche dir deinen Beruf über ein Praktikum aus!“

Beruf und aktuelle Position: Metallbauer (Konstruktionstechnik) (Auszubildender)

Organisation: ARRIVO BERLIN

Mein beruflicher Weg

Mein Interesse am Beruf des Metallbauers wurde durch meinen Vater geweckt. Ich habe in Afghanistan schon erste Erfahrungen in diesem Beruf gesammelt. In Deutschland habe ich dann zwei Praktika absolviert. Anschließend habe ich bei dieser Firma eine Ausbildungsstelle bekommen.

Von meinem Chef aus der Ausbildungsfirma und von ARRIVO BERLIN.

Meine aktuelle Position

Meine Lieblingsaufgabe ist das Bauen der Automatiktüren!

Ich genieße das Vertrauen von meinem Chef. Mein Betrieb bietet mir eine echte Perspektive. Mein Chef möchte, dass ich sein Nachfolger werde.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meister machen und die Nachfolge des Betriebs annehmen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte Nachwuchs für den Beruf gewinnen, Infos über den Beruf an andere weitergeben und meine Deutschkenntnisse verbessern.

Die Sprache zu lernen war und ist eine Herausforderung. Aber durch Sprachübungen in der Wilkommensklasse der Schule und im Alltag kann man sie bewältigen.

Probiere dich selbst bei verschiedenen Praktika aus und suche dir deinen Beruf über ein Praktikum aus!

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Ihre Kontaktpersonen

Irena Büttner

Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

buettner@hwk-berlin.de

030 25903 - 388

Dr. Johnny Van Hove

Projektleiter der Technischen Koordinierung (TK) ARRIVO BERLIN I BUS gGmbH

Zu den Aufgaben der TK gehören die Vernetzung der zehn Teilprojekte, die Fortbildung des Projektpersonals, die Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative und die Zuarbeit zum Fachcontrolling.

johnny.vanhove@bus-projekte.de

0162 1072233

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Zaid Ali Kadhim Al Jaafari

„Probiere es aus! Es gibt viele interessante Berufe.“

Beruf und aktuelle Position: Glaser (Auszubildender)

Organisation: ARRIVO BERLIN

Betrieb: Plickert Glaserei-Betriebe GmbH

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Mein Nachbar im Irak hat mir den Beruf „Fensterbauer“ empfohlen. Dann habe ich ein Praktikum in einem Betrieb gemacht.
In Deutschland habe ich drei Praktika gemacht: zum Tischler, Glaser und Maler. Danach hat mich ein Bekannter über ARRIVO BERLIN informiert. Über ARRIVO BERLIN habe ich die Übungswerkstätten besucht und Unterstützung bei Deutsch und Mathe erhalten.
Ein Freund hat mir später einen Glasereibetrieb empfohlen. Dort habe ich mich beworben und ein zweimonatiges Praktikum absolviert. Nach dem Praktikum hat mir der Betrieb eine Ausbildung angeboten. Ein Bekannter hat mir gesagt, dass eine Ausbildung wichtig ist. Dann habe ich den Ausbildungsvertrag unterschrieben.

Ich habe Praktika im Irak und in Deutschland gemacht. Für meine Ausbildung zum Glaser habe ich ein zweimonatiges Praktikum in meinem Ausbildungsbetrieb gemacht.

Von meinen Bekannten habe ich Informationen zu Betrieben und ARRIVO BERLIN bekommen. ARRIVO BERLIN unterstützt mich nun beim Lernen von Mathe und Deutsch.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt, was man alles mit Glas machen kann. Und das ich mit meinen Händen arbeite. Auch die Kundenbesuche machen mir Spaß.

Die verschiedenen Aufgaben. Ich baue Fenster, Duschkabinen, Tore, Wände, Aquarien, Vitrinen, Bilderrahmen, Scheiben für Öfen und Fassaden.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Erstmal will ich meine Ausbildung abschließen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte andere junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk motivieren, Informationen weitergeben und Menschen kennenlernen.

Suche nach dem, was zu dir passt.
Informiere dich! Suche nach Unterstützung. Sprich mit Freunden darüber.

Probiere es aus! Es gibt viele interessante Berufe.
Unterstützung gibt es z.B. bei ARRIVO Berlin, Mentoren oder ehrenamtlichen Unterstützern.

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Ihre Kontaktpersonen

Irena Büttner

Leiterin des Teilprojekts ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Das Projekt in Trägerschaft der Handwerkskammer Berlin berät Unternehmen und bietet deren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ein individuelles Coaching mit dem Ziel, die Berufsausbildung erfolgreich zu beenden.

buettner@hwk-berlin.de

030 25903 - 388

Dr. Johnny Van Hove

Projektleiter der Technischen Koordinierung (TK) ARRIVO BERLIN I BUS gGmbH

Zu den Aufgaben der TK gehören die Vernetzung der zehn Teilprojekte, die Fortbildung des Projektpersonals, die Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative und die Zuarbeit zum Fachcontrolling.

johnny.vanhove@bus-projekte.de

0162 1072233

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