Leonid Vodnyev

Leonid Vodnyev

„Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist.“

Beruf und aktuelle Position: Maler und Lackierer (Meister und Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Malermeisterbetrieb Delevo

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch

Meine aktuelle Position

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Das Unternehmen weiter voranbringen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich denke, das ist ein guter Weg, um jungen Menschen zu zeigen, dass das Handwerk auch ein interessanter Bereich sein kann.

Mit das Wichtigste ist es, die deutsche Sprache zu lernen, und der Rest kommt mit der Zeit.

Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist. Sei es im Betrieb oder schon, wenn man auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz ist.

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Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Sabine Wessing

Regionale Koordinierung der Initiative

Unternehmensberatung

sabine.wessing@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 4711-73

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Homam Al Jendi

„Tue das, was du liebst, und du wirst Erfolg haben!“

Beruf und aktuelle Position: Kfz-Mechatroniker (Geselle)

Handwerkskammer: Südthüringen

Betrieb: CarUnion, Bad Salzungen

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Durch meine Ausbildung habe ich den Beruf des Kfz-Mechatronikers erlernt.

Ich lebe seit 6 Jahren in Deutschland.

Von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter.

Meine aktuelle Position

Es gibt immer etwas Neues und in meiner Arbeit treffen sich die geistigen und die körperlichen Aktivitäten.

Meine Kollegen sind nett und helfen mir immer.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Sprachkenntnisse zu verbessern und mich dann zum Meister ausbilden zu lassen.

Meine Botschaft für andere Menschen

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Ihre Kontaktperson

Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

Mitarbeiter im Projekt "Förderung der beruflichen Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte - FIF"

klaus.polinske@btz-rohr.de

Tel.: +49 36844 47-309

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Hayatullah Noorzai

„Es ist nie zu spät, dein Ziel zu erreichen.“

Beruf und aktuelle Position: Mechatroniker für Kältetechnik (Geselle)

Handwerkskammer: Hannover

Betrieb: WISAG Gebäude- und Industrieservice

Gesprochene Sprachen: Paschto, Deutsch, Englisch, Dari, Urdu

Mein beruflicher Weg

Durch die Schule. Für meinen Hauptschulabschluss musste ich auch ein Praktikum machen. Über die Schule habe ich Kontakt zur Firma Roter Kältetechnik in Garbsen bekommen. Dort habe ich das Praktikum gemacht. Und dann auch mit meiner Ausbildung angefangen.

Ich bin seit dem 01.12.2014 in Deutschland.

Ich habe als Erstes innerhalb eines halben Jahres die Sprache gelernt und danach den Hauptschulabschluss gemacht. Dann, wie erwähnt, eine Ausbildung und ich wurde von der gleichen Firma übernommen als Geselle.

In der Schule. Während meiner Ausbildung nicht viel, obwohl es eine anspruchsvolle Ausbildung ist. Aber ich habe mir auch Hilfe gesucht.

Meine aktuelle Position

Mein Beruf ist einfach cool. Heute schon und in Zukunft erst recht. Ohne Kältetechnik ist das Leben inzwischen sehr schwer. Weil alles, was wir um uns herum haben, auch mit Kälte und Klima zu tun hat.
Ich arbeite nicht fest an einer Stelle. Ich bin Servicemitarbeiter und arbeite überall. Ich kann mich spezialisieren, weiterqualifizieren und weiterbilden. Es sind viele Türen offen für einen Kältetechniker.

Atmosphäre, Freundlichkeit, Freiraum für eigenverantwortliche Arbeit.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Vielleicht irgendwann den Meister machen. Aber auf jeden Fall weiter Lehrgänge machen und sich im Kälte-Bereich qualifizieren und spezialisieren.

Meine Botschaft für andere Menschen

Junge Menschen unterstützen, die nicht genug Informationen und Wissen haben, was und wo sie etwas für ihre Zukunft machen können. Ihre Fragen beantworten, wo sie überhaupt Unterstützung bekommen. Menschen helfen, die hier neu sind und große Probleme mit der Sprache haben. Einen guten Weg in einen Beruf zeigen und sich als mögliches Vorbild vorstellen.

Die Angebote nutzen, sich über Sprache, Berufe, Praktikum und Ausbildungsdauer zu informieren.

Das wichtigste und der Schlüssel ist die Sprache. Ohne Sprachen ist man blind, taub und stumm; deswegen die Sprache lernen. Mit Deutschen und Menschen, die deutsch sprechen, in Kontakt kommen. Zum Beispiel ins Theater gehen, Fußball spielen, eine andere Sportart ausüben, an Aktivitäten teilnehmen.

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Julia Yilmaz

Regionale Koordinierung der Initiative

Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jyilmaz@hwk-hannover.de

Tel.: +49 511-34859-682

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Xhejdi Keli

„Never give up! – Gib niemals auf!“

Beruf und aktuelle Position: Friseurin (Meisterin)

Handwerkskammer: Südthüringen

Betrieb: Ihr Friseur

Gesprochene Sprachen: Albanisch, Englisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Als ich in Deutschland angekommen bin, habe ich einen Deutschkurs angefangen und mich jede zweite Woche über verschiedene Berufe informiert – bis ich den richtigen Beruf gefunden habe, in den ich mich verliebt habe.

Ich habe zuerst den Deutschkurs B1 absolviert. Gleich danach habe ich eine Ausbildung als Friseurin angefangen und im Juli 2019 erfolgreich abgeschlossen. Im August 2020 habe ich mit der Meisterausbildung begonnen.

Ich habe Unterstützung von der Handwerkskammer, meiner Familie, meiner Chefin und von meinen Kolleginnen bekommen.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt an meinem Beruf die kreative Arbeit, dass man sich mit neuen Trends beschäftigt, die neuen Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen.

Mir gefällt die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und meiner Chefin. Inzwischen habe ich eigene Stammkunden, da macht die Arbeit noch mehr Spaß.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

In Zukunft, wenn ich meinen Meister erfolgreich abgeschlossen habe, möchte ich mich selbstständig machen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Viele Menschen müssen genau wie ich früher nach der Flucht bei null anfangen und ihr Leben in Deutschland neu gestalten. Ich möchte ihnen helfen und sie motivieren.

Mit der richtigen Motivation erreichen sie ihre Ziele. Sie sollten sich trauen und sich nicht von den drei Jahren Ausbildungsdauer abschrecken lassen. Wenn es der richtige Beruf ist, der Spaß macht, vergehen die drei Jahre wie drei Tage.

Auf jeden Fall die deutsche Sprache lernen – das ist für mich das Fundament für ein Leben in Deutschland.

Never give up! – Gib niemals auf! – Mos u dorezo kurre!

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Bild: Klaus Polinske

Klaus Polinske

Regionale Koordinierung der Initiative

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Diaa Alameen
© Kathrin Jegen

Diaa Alameen

„Seid neugierig – denn Neugier besiegt die Angst besser als Mut!“

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker, Elektroprüfer

Handwerkskammer: Hannover

Betrieb: RSI Protect

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch

Meine aktuelle Position

Die familiäre Atmosphäre, der Zusammenhalt, die Abwechslung und die Möglichkeit sich zu entwickeln.

Mein beruflicher Weg

Durch das Parktikum, das ich im IHAFA Projekt absoliert habe. Im Anschluss habe ich bei derselben Firma meine Ausbildung abgeschlossen.

Ich habe an IHAFA teilgenommen und da habe ich mehrere Handwerksberufe ausprobiert. Danach habe ich ein Praktikum bei meiner Ausbildungsfirma absolviert. Im Anschluss habe ich einen Ausbildungsplatz von meinem damaligen Arbeitgeber angeboten bekommen. Nach der Ausbildung habe ich mich bei meinem aktuellen Arbeitgeber beworben.

Am Anfang habe ich bei der Agentur für Arbeit Informationen und Angebote bekommen, danach waren die Mitarbeitenden der Handwerkskammer Hannover immer für mich da und haben mich auf meinem Weg begleitet, bis zum Abschluss der Ausbildung.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Den Meister-Vorbereitungskurs zu besuchen und den Meister-Titel zu erwerben. Leider wurde dies wegen Corona abgesagt. Ich möchte einen eigenen Betrieb gründen und als selbstständiger Handwerker arbeiten.

Meine Botschaft für andere Menschen

Weil ich den Anderen gerne auf ihrem Weg helfen, motivieren möchte und ihnen davon erzählen möchte, wie ich es geschafft habe.

Versucht es mal, traut es euch zu! Redet darüber und ihr werdet den richtigen Weg finden.

Lernt die Sprache, traut euch Fragen zu stellen. Fragt gerne die Anderen, lasst euch von Fachleuten beraten und denkt nicht nur an das schnelle Geld, sondern an eure Zukunft.

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Julia Yilmaz

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Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

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Frederik Schuhwirt

Frederik Schuhwirt

„Nutzt die Chancen. Das Handwerk ist ein guter Anfang für eine tolle Karriere mit vielen Aufstiegsmöglichkeiten. “

Beruf und aktuelle Position: Bootsbauer und Handwerksdesign (Betriebsinhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: BIMa.solutions / Euregio Bau GmbH

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch, ein bisschen Spanisch

Mein beruflicher Weg

Bootsbauer bin ich geworden, weil ich mit dem Beruf aufgewachsen bin. Ich habe meine Ausbildung im eigenen Familienbetrieb absolviert. Zudem ist es ein sehr toller und abwechslungsreicher Beruf, der mich am meisten interessiert hat.

Seit meiner Geburt. Da meine Mutter aus Uruguay kommt, bin ich automatisch uruguayischer Staatsbürger.

Nach meinem Studium im Handwerksdesign habe ich mich sofort selbstständig gemacht. Durch ein gutes Netzwerk und strategisches Denken weite ich meine unternehmerischen Fertigkeiten aus.

Von der Handwerkskammer bei der Studiengangauswahl und ich habe ein Gründerstipendium erhalten.

Meine aktuelle Position

Die Abwechslung, der Ausgleich zwischen Anpacken und Büroarbeit.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Meine Firmen weiterwachsen zu lassen, mehr Mitarbeitende einzustellen und mehr Beteiligungen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich finde es traurig, dass nach wie vor ein Studiengang und das Abitur dem Handwerk vorgezogen werden, trotz der tollen Erfahrungen und Fähigkeiten, die man im Handwerk erlernt. Sowohl menschliche als auch motorische Fähigkeiten.

Einfach loslegen, Betriebe ansprechen und den richtigen Beruf finden.

Nutzt die Chancen. Das Handwerk ist ein guter Anfang für eine tolle Karriere mit vielen Aufstiegsmöglichkeiten.

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Ralf Eylmanns

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Innocent Mhlanga

Innocent Mhlanga

„Immer 100% geben und nicht aufgeben, auch wenn es schwierig ist, soll man dran bleiben. Es lohnt sich am Ende.“

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker (Geselle)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Elektro-Ohligschläger GbR

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Seit dem ich klein war, wollte ich immer in die technische Richtung gehen. Mich interessiert wie die Elektrogeräte funktionieren und immer wenn etwas defekt war, wollte ich es aufmachen, um zu sehen, woran es liegen könnte. Diese Mentalität hat mich immer motiviert, bis ich wusste, dass das etwas für mich ist.

Im März 2015 bin ich nach Deutschland gekommen. Die sechs Jahre gingen aber sehr schnell um.

Ich habe einen Deutschkurs gemacht. Danach habe ich mich für eine Ausbildungsstelle bei der Firma Ohligschläger beworben. Die Ausbildung habe ich erfolgreich abgeschlossen und bin seit einem Jahr Monteur im gleichen Betrieb.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt die Reichweite der Elektrotechnik. Man denkt oft an „Elektriker“, „Lampen tauschen“, „Steckdosen“ usw., aber es ist Vieles mehr und auch anspruchsvoll. Von Netzwerktechnik, Zutrittskontrolle, Motoren bis zu der Entwicklung von „Smart-Home“. Was Entwicklung angeht, hat die Elektrotechnik kein Ende.

Mir war von Anfang an ein schönes Arbeitsklima ganz wichtig. Ich freue mich sehr, ein Teil des Teams zu sein. Man fühlt sich in meinem Betrieb wie zu Hause. Man kann mit jedem lachen und klarkommen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte mich immer verbessern und nicht an derselben Stelle bleiben, sondern meine Kenntnisse erweitern. Das gelingt durch konsistentes Lernen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich würde gerne Leute helfen, die noch unsicher darüber sind, was sie machen wollen. Ich möchte ihnen zeigen, wie schön der Elektro-Bereich ist und was sie bis jetzt verpasst haben, nur weil sie die Vielfalt an dem Beruf nicht kannten.

Ich kann es nur empfehlen, man lernt etwas theoretisch und kann es direkt praktisch umsetzen.

Versuchen so weit wie möglich sich selbst zu integrieren, besonders sprachlich. Kommunikation ist sehr wichtig und alles andere kommt mit der Zeit. Immer 100% geben und nicht aufgeben, auch wenn es schwierig ist, soll man dran bleiben. Es lohnt sich am Ende.

Die ersten Schritte sind die schwierigsten. Man soll anfangen, vor sich hin schieben kostet nur Zeit.

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Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

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Elektro Higuera
© Elektro Higuera

Juan Pablo Higuera Gomez

„Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.“

Beruf und aktuelle Position: Elektrotechnikermeister und Betriebswirt (Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Betriebsinhaber und Leiter E-Werkstatt

Gesprochene Sprachen: Spanisch (Muttersprache), Deutsch und Englisch

Mein beruflicher Weg

Der Berufsweg zum Elektrotechnik war durch den Einfluss meines Vaters und meines Onkels geprägt, sie sind ein großes Vorbild für meine Berufskarriere gewesen, aber auch für die Freude am ständigen Lernen. In Kolumbien hatte ich die Möglichkeit einen Einführungskurs in die Elektrotechnik zu machen. Damals ahnte ich nicht, dass dieser Beruf Jahre später in einem „fremden Land“ in einer „fremden Sprache“ bei mir Faszination wecken wird. Das habe ich erst erlebt, nachdem ich in einem Unternehmen in Aachen im praktischen Bereich zu arbeiten begann.

Ich lebe seit dem Jahr 2000 in Deutschland.

Der Einführungskurs in Elektrotechnik in Kolumbien war meine erste Erfahrung auf dem Gebiet der Elektrizität. Knapp nach einem Jahr nach meiner Einreise nach Deutschland, begann ich als Elektrohelfer in einer Firma in Aachen zu arbeiten. In der gleichen Firma habe ich meine Ausbildung zum Elektrotechniker absolviert. Direkt nach meiner Ausbildung begann ich am Institut für Technische Verbrennung der RWTH Aachen University zu arbeiten. Seit 2010 bin ich Leiter und Ausbilder der Elektrowerkstatt des Instituts der RWTH AACHEN University. Der Beruf der Elektrotechnik hat mich so fasziniert, dass ich mich für den Meistertitel entschieden und erfolgreich beendet habe. Unmittelbar nach meiner Meisterausbildung habe ich zusätzlich die Weiterbildung zum „Betriebswirt“ an der Unternehmensführungsakademie der Handwerkskammer Aachen angefangen und im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Nachfrage nach Automatisierungssystemen und erneuerbaren Energien auf der Welt, insbesondere auf dem europäischen und lateinamerikanischen Markt, habe ich 2017 parallel zu meiner Arbeit im Institut mein Unternehmen „Elektro Higuera“ gegründet.

Unterstützung auf meinem beruflichen Weg habe ich bei der Bundesagentur für Arbeit und der Handwerkskammer erhalten. Ergänzend dazu habe ich das Angebot der Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer genutzt, wo ich an zahlreichen Informationsveranstaltungen sowie Weiterbildungen mit Zertifikat teilgenommen habe.

Meine aktuelle Position

Was mir an meinem Beruf am meisten gefällt ist, dass ich immer etwas Neues dazu lerne. Jeden Tag stehe ich vor neuen Herausforderungen und neuen Tätigkeiten, sodass es nie zur Routine wird. Planen, Bauen, aber auch Probleme zu lösen gehören zu meinem Alltag. Andere auszubilden, bereitet mir große Freude, da ich mein Wissen und meine Erfahrung an junge Menschen weitergeben kann. Diese Aufgabe führe ich verantwortungsvoll aber auch mit Herzblut und Leidenschaft aus.

Am Institut der RWTH AACHEN gefällt mir die Zusammenarbeit mit Menschen aus ganzer Welt und hier stehen Gleichbehandlung und Antidiskriminierung im Vordergrund. Im eigenen Betrieb habe ich bei der Projektführung die Möglichkeit für meine Kunden gezielt Lösungen zu finden auf nationaler Ebene. Und darüber hinaus erstrecken sich meine Dienstleistung und Produkte über verschiedene Länder Südamerikas, um dort Technologie-Transfers zu ermöglichen, wo es momentan noch eingeschränkte Möglichleiten gibt, aufgrund mangelnden Kenntnisse und mangelnder Aktualisiserung der Technik. Mein Betrieb bietet unter anderem die Möglichkeit an, Elektrizität an Orten der dritten Welt zu bringen, um dort Menschen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Das ist nicht nur vom ökonomischen Vorteil, sondern hilft dabei das Leben vieler Menschen zu verändern und weiterzuentwickeln.

Meine Botschaft für andere Menschen

Es ist eine Möglichkeit, interessierten Menschen meine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen. Ich bin mir sicher durch meinen Migrationshintergrund eine Art Empathie zu bewirken, die Perspektive und Mut weckt.

Man wird nicht zum Handwerker gemacht, man wird als Handwerker geboren! Wer sich für einen handwerklichen Beruf interessiert, experimentiert in erster Linie, weil er etwas mit den Händen machen möchte. Da empfehle ich für eine berufliche Orientierung, verschiedene Einrichtungen zu besuchen und das Angebot von Praktika in verschiedenen Bereichen erstmal zu nutzen, um selber herauszufinden welcher Beruf die richtige Wahl ist.

In Deutschland angekommen steht man als Erstes vor der Herausforderung die Sprache zu erlernen und sich der Kultur anzupassen. Es ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Doch mit Ehrgeiz, Disziplin und Offenheit kann man es schaffen, indem man ständig daran arbeitet. Zu Beginn empfehle ich einen Deutschkurs zu besuchen, dann die „Basics“ der Allgemeinbildung bei Bedarf zu vervollständigen, so schafft man gute Voraussetzungen einen ersehnten Ausbildungsplatz zu finden.

Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.

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Mirwais Hashemi
© Kathrin Jegen

Mirwais Hashemi

„Stell Fragen, um mehr Information zu bekommen,
sei zielstrebig und gebe nicht auf.“

Beruf und aktuelle Position: Feinwerkmechaniker, Geselle
Handwerkskammer: Hannover
Betrieb: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
Gesprochene Sprachen: Farsi, Englisch, Deutsch, Urdu, Paschto

Meine aktuelle Position

Die handwerkliche Fertigung, mit Maschinen und automatisierten Maschinen zu arbeiten, mit unterschiedlichen Werkstoffmaterialien zu arbeiten und die anspruchsvollen Arbeitsaufträge.

  • Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter*innen
  • Dass ich mir mehr Zeit zum Lernen nehmen kann, ohne unter Druck zu stehen
  • Bereitstellung aller Art
  • Sonder- und Einzelfertigungen

Mein beruflicher Weg

Durch den Besuch von Maßnahmen

Um mich zu präsentieren, habe ich zuerst die Sprache gelernt. Ich habe mehrere Praktika besucht, um meine Fähigkeiten kennenzulernen und habe mir ein Ziel gesetzt. Ich habe mich gezielt bei Betrieben beworben und Maßnahmen besucht. Ich habe mir auch Hilfe geholt, um das Ziel zu erreichen.

In erster Linie durch meine Bekanntschaften, dann durch Praktika und Maßnahmen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich möchte mich zum Meister oder Techniker weiterbilden.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte die Wege, die ich selbst gegangen bin, den Hilfsbedürftigen erklären, damit sie ihre Ziele in handwerklichen Berufen einfach erreichen können. Ich möchte dadurch neue Erfahrungen sammeln und Menschen helfen.

Für die Menschen, die neu in Deutschland sind, sollte das erste Ziel die Sprache sein. Allgemein für alle, die nicht wissen, wozu sie fähig sind, ein Praktikum zu machen und keine Hilfe abzulehnen. Letztens sich ein Ziel zu setzen und sich zielfokussiert zu bewegen.

Die Sprache zu lernen und das System in Deutschland kennenzulernen. Bekanntschaften zu machen und bei Unklarheiten Fragen zu stellen, sich zu informieren und für das Ziel aktiv zu arbeiten.

Stell Fragen, um mehr Information zu bekommen, sei zielstrebig und gebe nicht auf.

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Ihre Kontaktperson

Julia Yilmaz

Regionale Koordinierung der Initiative

Beraterin für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

jyilmaz@hwk-hannover.de

Tel.: +49 511-34859-682

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Botschafter-Video von Yousef Abujubbeh

Yousef Abujubbeh

Die Sprache ist der Schlüssel

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Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Beruf und aktuelle Position: Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (Geselle)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Elektrotechnik ELL

Gesprochene Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Irgendwann in der 10. Klasse war mir klar, dass ich eine Ausbildung im Handwerk mache. Ich hatte sehr großes Interesse an Berufen, bei denen man sieht, was man gemacht hat und auch im Privaten nutzen kann. Als Erstes habe ich ein Praktikum bei einem Kfz-Mechatroniker gemacht, aber die Werkstatt war langweilig. Nachdem ich das Praktikum bei einem Elektroniker gemacht habe, war mir klar, dass das mein Beruf wird, weil er an der frischen Luft und vielfältig ist.

Ich habe die Sprache gelernt und die Schule besucht, viele Bewerbungen geschrieben und Praktika gemacht. Ich habe Infoabende besucht und viel Motivation und Interesse bei meinem Arbeitgeber gezeigt. Ich habe viel gelernt und trotz vieler Absagen war mir klar, dass irgendeine Tür irgendwo für mich geöffnet wird.

Von meinem Chef, Kollegen und von der abH am Arbeitsamt (Ausbildungsbegleitende Hilfe).

Meine aktuelle Position

Mein Beruf gefällt mir sehr gut. Ich habe mich dieses Jahr sogar für den Meister angemeldet, aber ich glaube, ich muss ihn wegen privater Probleme auf das nächste Jahr verschieben. Das ist kein Problem, dann habe ich mehr Erfahrungen gesammelt.

Mein sehr sozial eingestellter Chef und die vielen netten Kollegen.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Auf jeden Fall der Meister.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte die Hilfe, die ich damals bekommen habe, weitergeben. Ich kenne die Ängste von Menschen, die ein neues Leben in einem fremden Land aufbauen wollen.

Immer motiviert bleiben, Interesse zeigen und immer fragen.

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