Leonid Vodnyev

Leonid Vodnyev

„Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist.“

Beruf und aktuelle Position: Maler und Lackierer (Meister und Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Malermeisterbetrieb Delevo

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch

Meine aktuelle Position

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Das Unternehmen weiter voranbringen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich denke, das ist ein guter Weg, um jungen Menschen zu zeigen, dass das Handwerk auch ein interessanter Bereich sein kann.

Mit das Wichtigste ist es, die deutsche Sprache zu lernen, und der Rest kommt mit der Zeit.

Einfach fragen, falls etwas unklar oder unverständlich ist. Sei es im Betrieb oder schon, wenn man auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz ist.

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Ihre Kontaktperson

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Sabine Wessing

Regionale Koordinierung der Initiative

Unternehmensberatung

sabine.wessing@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 4711-73

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Mohammed Juma
© Mohammed Juma

Mohammed Juma

„Wer was will, kann es erreichen. Egal wie schwer der Weg ist.“

Beruf und aktuelle Position: Friseurmeister

Handwerkskammer: Oldenburg

Betrieb: zurzeit keinen

Gesprochene Sprachen: Kurdisch, Arabisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Durch das IHAFA-Projekt von der Handwerkskammer Oldenburg.

Als Erstes habe ich die Hilfe von der HWK angenommen, Deutsch-Kurse besucht, fleißig gelernt, meine Ziele immer vor Augen behalten.

Ich habe Unterstützung durch Menschen aus dem Sprachkurs bekommen, in dem ich Deutsch gelernt habe und von der Nachhilfe, die von der Handwerkskammer organisiert wurde und vom Jobcenter bezahlt wurde.

Und der BAB-Beitrag (Berufsausbildungsbeihilfe) hat mir geholfen, den ich monatlich von der Agentur für Arbeit bekommen habe.

Meine aktuelle Position

Dass man das Ganze mit den Händen machen kann, und viel verändern kann. Im täglichen Kontakt mit den Menschen zu sein.

Nachdem ich die Meisterprüfung bestanden habe, war der Lockdown und ich konnte leider nicht anfangen, wieder zu arbeiten.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Mich selbstständig zu machen.

Meine Botschaft für andere Menschen

Erst ein Praktikum zu machen, um den Beruf gut kennenzulernen und genau zu wissen was einen erwartet, um herauszufinden, ob man das durchziehen wird.

Deutsch zu lernen, weil das der Schlüssel zu allen anderen Türen ist. Die Hilfe von Anderen anzunehmen bzw. sich helfen zu lassen.

Wer was will, kann es erreichen. Egal wie schwer der Weg ist.

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Ihre Kontaktpersonen

Hussein Kerri

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater für Integrationsprojekt "handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

kerri@hwk-oldenburg.de

Tel.: +49 441 232-240

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Elektro Higuera
© Elektro Higuera

Juan Pablo Higuera Gomez

„Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.“

Beruf und aktuelle Position: Elektrotechnikermeister und Betriebswirt (Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Betriebsinhaber und Leiter E-Werkstatt

Gesprochene Sprachen: Spanisch (Muttersprache), Deutsch und Englisch

Mein beruflicher Weg

Der Berufsweg zum Elektrotechnik war durch den Einfluss meines Vaters und meines Onkels geprägt, sie sind ein großes Vorbild für meine Berufskarriere gewesen, aber auch für die Freude am ständigen Lernen. In Kolumbien hatte ich die Möglichkeit einen Einführungskurs in die Elektrotechnik zu machen. Damals ahnte ich nicht, dass dieser Beruf Jahre später in einem „fremden Land“ in einer „fremden Sprache“ bei mir Faszination wecken wird. Das habe ich erst erlebt, nachdem ich in einem Unternehmen in Aachen im praktischen Bereich zu arbeiten begann.

Ich lebe seit dem Jahr 2000 in Deutschland.

Der Einführungskurs in Elektrotechnik in Kolumbien war meine erste Erfahrung auf dem Gebiet der Elektrizität. Knapp nach einem Jahr nach meiner Einreise nach Deutschland, begann ich als Elektrohelfer in einer Firma in Aachen zu arbeiten. In der gleichen Firma habe ich meine Ausbildung zum Elektrotechniker absolviert. Direkt nach meiner Ausbildung begann ich am Institut für Technische Verbrennung der RWTH Aachen University zu arbeiten. Seit 2010 bin ich Leiter und Ausbilder der Elektrowerkstatt des Instituts der RWTH AACHEN University. Der Beruf der Elektrotechnik hat mich so fasziniert, dass ich mich für den Meistertitel entschieden und erfolgreich beendet habe. Unmittelbar nach meiner Meisterausbildung habe ich zusätzlich die Weiterbildung zum „Betriebswirt“ an der Unternehmensführungsakademie der Handwerkskammer Aachen angefangen und im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Nachfrage nach Automatisierungssystemen und erneuerbaren Energien auf der Welt, insbesondere auf dem europäischen und lateinamerikanischen Markt, habe ich 2017 parallel zu meiner Arbeit im Institut mein Unternehmen „Elektro Higuera“ gegründet.

Unterstützung auf meinem beruflichen Weg habe ich bei der Bundesagentur für Arbeit und der Handwerkskammer erhalten. Ergänzend dazu habe ich das Angebot der Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer genutzt, wo ich an zahlreichen Informationsveranstaltungen sowie Weiterbildungen mit Zertifikat teilgenommen habe.

Meine aktuelle Position

Was mir an meinem Beruf am meisten gefällt ist, dass ich immer etwas Neues dazu lerne. Jeden Tag stehe ich vor neuen Herausforderungen und neuen Tätigkeiten, sodass es nie zur Routine wird. Planen, Bauen, aber auch Probleme zu lösen gehören zu meinem Alltag. Andere auszubilden, bereitet mir große Freude, da ich mein Wissen und meine Erfahrung an junge Menschen weitergeben kann. Diese Aufgabe führe ich verantwortungsvoll aber auch mit Herzblut und Leidenschaft aus.

Am Institut der RWTH AACHEN gefällt mir die Zusammenarbeit mit Menschen aus ganzer Welt und hier stehen Gleichbehandlung und Antidiskriminierung im Vordergrund. Im eigenen Betrieb habe ich bei der Projektführung die Möglichkeit für meine Kunden gezielt Lösungen zu finden auf nationaler Ebene. Und darüber hinaus erstrecken sich meine Dienstleistung und Produkte über verschiedene Länder Südamerikas, um dort Technologie-Transfers zu ermöglichen, wo es momentan noch eingeschränkte Möglichleiten gibt, aufgrund mangelnden Kenntnisse und mangelnder Aktualisiserung der Technik. Mein Betrieb bietet unter anderem die Möglichkeit an, Elektrizität an Orten der dritten Welt zu bringen, um dort Menschen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Das ist nicht nur vom ökonomischen Vorteil, sondern hilft dabei das Leben vieler Menschen zu verändern und weiterzuentwickeln.

Meine Botschaft für andere Menschen

Es ist eine Möglichkeit, interessierten Menschen meine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen. Ich bin mir sicher durch meinen Migrationshintergrund eine Art Empathie zu bewirken, die Perspektive und Mut weckt.

Man wird nicht zum Handwerker gemacht, man wird als Handwerker geboren! Wer sich für einen handwerklichen Beruf interessiert, experimentiert in erster Linie, weil er etwas mit den Händen machen möchte. Da empfehle ich für eine berufliche Orientierung, verschiedene Einrichtungen zu besuchen und das Angebot von Praktika in verschiedenen Bereichen erstmal zu nutzen, um selber herauszufinden welcher Beruf die richtige Wahl ist.

In Deutschland angekommen steht man als Erstes vor der Herausforderung die Sprache zu erlernen und sich der Kultur anzupassen. Es ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Doch mit Ehrgeiz, Disziplin und Offenheit kann man es schaffen, indem man ständig daran arbeitet. Zu Beginn empfehle ich einen Deutschkurs zu besuchen, dann die „Basics“ der Allgemeinbildung bei Bedarf zu vervollständigen, so schafft man gute Voraussetzungen einen ersehnten Ausbildungsplatz zu finden.

Wer sein Ziel entdeckt, findet einen Weg und überwindet jedes Hindernis um es zu erreichen.

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Ihre Kontaktpersonen

Ralf Eylmanns

Ralf Eylmanns

Regionale Koordinierung der Initiative

Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

ralf.eylmanns@hwk-aachen.de

Tel.: +49 241 471-162

Diana Patricia Cruz-Bodensiek

„Mit unserem Einsatz kann Interesse für das Handwerk geweckt werden. “

Beruf und aktuelle Position: Goldschmiedin (Meisterin und Inhaberin)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Goldschmiede Cruz-Bodensiek

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Spanisch

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Berater, Bildungslotse und Bildungscoach

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Mein beruflicher Weg

Ich habe ziemlich früh erkannt, was ich beruflich machen möchte. So habe ich mich intensiv damit beschäftigt Informationen zum Ausbildungsberuf selbst aber auch über die Möglichkeiten einer Ausbildung in diesem Beruf, zu sammeln.

Erste Ratschlaggeber waren meine Lehrer. Einen Ausbildungsplatz als Goldschmiedin zu bekommen ist besonders schwer, durch meine Lehrerin habe jedoch ich eine Praktikumsstelle bei einem Goldschmied in Aachen bekommen. Meine Sprache war noch zu „unreif“. Im Praktikum habe ich gemerkt, dass ich daran arbeiten muss, damit ich eine Ausbildung mit realistischen Erfolgschancen anfangen kann. Ich habe noch ein Jahr intensiv Deutsch gelernt, geübt und gesprochen, bis ich 2001 mit der Ausbildung angefangen habe.

Ich lebe seit März 1998 in Deutschland.

Wichtig war es, für mich ein Ziel vor Augen zu haben. So habe ich nach Möglichkeiten gesucht, dieses Ziel, „meinen Traum“ zu ermöglichen.

Ich habe mein Ziel aber nicht nur aus der beruflichen Perspektive gesehen, mein Privatleben hat bei jeder Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt. Das bedeutet, dass ich jede Phase auf meinem Karriereweg parallel zur Familie geplant und erlebt habe.

Ich gründete nach der ersten Schwangerschaft ein Kleingewerbe, so konnte ich flexibel von Zuhause aus arbeiten. Ich habe während meiner dritten Schwangerschaft die Meisterschule besucht. Meine drei Kinder sind zum Glück mitgewachsen und wurden auch selbstständiger. Auf diese Weise konnte ich 2017 mein Geschäft in der Innenstadt eröffnen. Momentan habe ich noch eingeschränkte Öffnungszeiten, da ich eine Mama bin, die für Ihre Kinder  da sein möchte.

Große Unterstützung habe ich von meiner Familie bekommen. Die Handwerkskammer Aachen stand beratend an meiner Seite, z.B. habe ich den Geschäftsplan mithilfe der Handwerkskammer geschrieben.

Meine aktuelle Position

Die Mischung aus allem! Zum Einen kann ich meine Kreativität entfalten, und zum anderen kann ich die Wünsche meiner Kunden erfüllen. Dies bereitet mir große Freude. Die Arbeit wird nie monoton, da jedes Stück einzigartig ist und neue Herausforderungen mit sich bringt. Man entwickelt sich jeden Tag weiter. Es entstehen durch den Kundenkontakt schöne Beziehungen, die auch über Jahre gepflegt werden. Das ist eine große persönliche Bereicherung.

Wir sind ein kleiner Betrieb bestehend aus einer Goldschmiedegesellin, einem Auszubildenden und mir. Wir teilen uns die Räumlichkeiten mit meinem Bruder, er ist Kunstmaler. Die Werktische befinden sich mitten in der Galerie, wo unsere Werke auch präsentiert werden. Jeder der uns besucht, kann sehen wie bei uns Kreatives entsteht.

Bei uns herrscht eine familiäre Atmosphäre, die unsere Kunden spüren. Sie mögen es bei uns zu sein.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Ich würde gerne meine Kenntnisse dem sozialen Bereich zur Verfügung stellen und bin offen dafür, mich weiter zu qualifizieren. Ich denke mit diesem kreativen Beruf kann man noch viel realisieren, gerade jetzt, wo der Beruf auszusterben droht.

Meine Botschaft für andere Menschen

Junge Menschen stehen vor der Frage, was Sie später werden möchten. Sie werden damit konfrontiert, eine Entscheidung zu treffen, die oft nicht leicht ist. Schließlich wird man im besten Fall ein Leben lang diesen Beruf ausüben. Wir richten uns an junge Menschen, besonders gezielt an Jugendliche mit Migrationshintergrund. Zu den Schwierigkeiten kommt hinzu, dass es Unsicherheit mit der Sprache, mangelnde Informationen, begrenzte Vernetzung und wenig Kontakt zu Einheimischen gibt. Mit unserem Einsatz kann Interesse für das Handwerk geweckt werden. Wir können Fragen beantworten, aber vor allem können wir ein Vorbild dafür sein, dass die Sprachbarriere überwunden, man sich im System integrieren und hierfür viele Angebote nutzen kann.

Sich über die für sie interessanten Berufe zu informieren, z.B. über die Voraussetzungen, Praktikumsstellen, die Ausbildungsdauer, und sich dann an die Arbeit zu machen, um mögliche Lücken zu füllen – in meinem Fall war es die Sprache.

Zeit zu investieren und Kontakte zu knüpfen, die Deutsch sprechen. Und das nicht auf die Schule oder den Deutschkurs zu begrenzen, sondern sich einen Sportverein oder eine Musikschule zu suchen, wo sie Kontakte knüpfen können. Die freie Zeit gezielt zu nutzen, kann die Sprache verbessern. Wir lernen unbewusst, während wir Aktivitäten ausüben, die uns interessieren und im Kontakt mit anderen Menschen stehen.

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Serdar Edem

„Man kann nur praktisch für sich feststellen, ob man Affinität zu einem Gewerk hat.“

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Ralf Eylmanns

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Beruf und aktuelle Position: Metallbaumeister mit der Fachrichtung Metallgestaltung und Meisterdesigner
Handwerkskammer: Aachen
Betrieb: Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg
Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch

Mein beruflicher Weg

Ich habe bereits zu Schulzeiten in einer Metallschleiferei gearbeitet.Nach der Schule habe ich ein  Studium in Aachen angefangen, jedoch abgebrochen. Durch das Programm „Reset“ habe ich mich zur Lehre zum Metallgestalter entschieden und studiere jetzt Meisterdesign an der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg.

Ich wurde in Deutschland geboren

Ich habe mein Abitur gemacht, ein Studium an der RWTH Aachen abgebrochen und bin durch die Beratung an der Handwerkskammer Aachen an die Lehrstelle gekommen.

Ich wurde von der Handwerkskammer Aachen, vor allem von Herrn Rainer Schaar unterstützt.

Meine aktuelle Position

Ich bin begeisterter Handwerker und Gestalter. Ich mag es, qualitativ hochwertige Produkte zu erschaffen, die individuellen Situationen auf der Baustelle und das präzise Arbeiten bei der Fertigung.

Mein Team ist jung und dynamisch und wir gehen eher familiär miteinander um. Die Auftragslage ist abwechlungsreich, da wir Einzelanfertigungen bearbeiten.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Nach meinem Studium zum Meisterdesigner möchte ich in die Selbstständigkeit.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte Leuten die Möglichkeiten und Perspektiven im Handwerk aufzeigen und gegen den Fachkräftemangel ankämpfen.

Sie sollten Praktika absolvieren, denn man kann nur praktisch für sich feststellen, ob man Affinität zu einem Gewerk hat.

Tägliche Kommunikation im Alltag ist wichtig, um mit der Sprache vertraut zu werden. Auch wenn es Kommunikationsprobleme gibt, sollte man die Scham ablegen und mit Händen und Füßen quatschen. Außerdem sollte man bei jeglicher Art von Problemen nach Hilfe fragen.

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Milad Kakone

„Ich möchte etwas von dem zurückgeben, was ich in Deutschland erhalten habe. “

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Beruf und aktuelle Position: Friseur (Meister und Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Milad Barber und Hairstylist

Gesprochene Sprachen: Aramäisch, Arabisch, Kurdisch, Englisch, Deutsch

Mein beruflicher Weg

Neben meinem Hauptberuf in der IT-Branche war ich bereits im Irak nebenberuflich als Friseur im Salon meines Vaters tätig. Nach der Flucht aus dem Irak wollte mein Vater auch in Deutschland als Friseur arbeiten, weshalb ich diesen Beruf gewählt habe.

Seit Ende November 2015 lebe ich mit meinen Eltern und zwei Schwestern in Deutschland.

Nach Absolvierung der erforderlichen Deutschkurse und des Integrationskurses habe ich am 01.09. 2016 eine Friseurausbildung begonnen und diese am 20.6.2018 mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Während dieser Zeit war ich, gefördert durch ein Erasmus-Stipendium, für drei Wochen für ein Praktikum in London. Danach habe ich mehrere Seminare in Belgien besucht und den Belgischen Gesellenbrief erhalten. Am 11.7.2018 habe ich bei der HWK Aachen eine Ausbildung zum Friseurmeister begonnen und diese mit dem Meisterbrief am 15.12.2018 abgeschlossen. Meinen Friseursalon habe ich am 28.9.2019 zusammen mit meinem Vater eröffnet.

Weil ich keine Deutschkenntnisse hatte, war ich dankbar, dass ich neben den VHS-Kursen ab Ende Januar 2016 von einem ehemaligen Deutschlehrer Unterricht erhielt, der mich auch während meiner Ausbildung begleitet hat. Unterstützung habe ich aber auch von vielen anderen Menschen erhalten, etwa von dem Pfarrer und dem Diakon meiner Kirchengemeinde, von meiner Berufsschullehrerin, von der Obermeisterin bei der HWK Aachen, um nur einige zu nennen. Unterstützt haben mich aber auch die Mitarbeiter des Job-Centers und vor allem der HWK Aachen.

Meine aktuelle Position

An meinem Beruf gefällt mir, wie ich den Rückmeldungen entnehmen kann, dass ich die Wünsche meiner Kunden erfülle und, dass ich Kontakt zu Menschen habe.

An meinem Salon gefällt mir, dass ich mein eigener Chef bin.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Mein Ziel ist es, so perfekt wie möglich zu arbeiten, weshalb ich auch an Fortbildungen und Seminaren teilnehme. Ferner will ich einen Beitrag zu meinem Berufstand leisten. So bin ich etwa Mitglied des Prüfungsausschusses der Friseurinnung Euskirchen. Auch werde ich Auszubildende betreuen.

Meine Botschaft für andere Menschen

An der Initiative beteilige ich mich, weil aus meiner Sicht das Handwerk in Deutschland sehr gute Zukunftsaussichten hat. Vor allem möchte ich aber etwas von dem zurückgeben, was ich in Deutschland erhalten habe. Das ehrenamtlich zu tun, ist für mich selbstverständlich.

Mein Rat ist, so perfekt wie möglich zu arbeiten und sich fortzubilden, wo immer es möglich ist.

Wer nach Deutschland kommt, sollte offen auf die Menschen zugehen, dann dürfte er überwiegend gute Erfahrungen machen. Er sollte großen Wert darauf legen, die deutsche Sprache zu erlernen. Er sollte ferner versuchen, sich zu integrieren. So bin ich Mitglied in einem Chor, ferner im Pfarrgemeinderat und in der Flüchtlingsinitiative.

Frage jemanden, der das Ziel erreicht hat, das du erreichen möchtest.

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German Gonzalez-Arias
© Elmar Brandt

German Gonzalez Arias

„Eine Ausbildung bietet in der Zukunft gute Chancen.“

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Beruf und aktuelle Position: Maler und Lackierer (Meister und Inhaber)

Handwerkskammer: Aachen

Betrieb: Malerfachbetrieb H. Gilliam

Gesprochene Sprachen: Deutsch, Spanisch

Mein beruflicher Weg

Durch eine Informationsveranstaltung an der Handwerkskammer Aachen.

Ich wurde in Deutschland geboren.

Ich habe Gespräche mit Kollegen geführt und an der Betriebsberatung der Handwerkskammer teilgenommen.

Ich wurde von der Handwerkskammer Aachen unterstützt.

Meine aktuelle Position

Mir gefällt es, kreativ sein zu können, Kontakt zu Kunden zu haben und alte Dinge erhalten zu können.

Der Kundenkontakt und die Freiheit, kreativ zu sein.

Meine beruflichen Perspektiven und weiteren Ziele

Eventuell möchte ich die Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk machen oder als öffentlich vereidigter Sachverständiger arbeiten.

Meine Botschaft für andere Menschen

Ich möchte anderen das Handwerk nahelegen und alte Techniken erhalten und weitergeben.

Eine Ausbildung bietet in der Zukunft gute Chancen. Man sollte jedoch vorher ein Praktikum absolvieren.

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